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40 Jahre in Fotos
Die wichtigsten Stationen von Ärzte ohne Grenzen seit der Gründung 1971 bis heute in Bildern.
2002-2011
2002
Hunger in Angola

Nach der Auflösung der UNITA-Rebellenarmee und dem Ende des 28 Jahre währenden Bürgerkriegs behandelt Ärzte ohne Grenzen tausende mangelernährte Kinder in Gebieten, die bis dahin für humanitäre Hilfe unerreichbar waren. Ärzte ohne Grenzen wirft den Vereinten Nationen vor, der politischen Regelung der Nachkriegsphase mehr Priorität einzuräumen als der dringend unmittelbar benötigten humanitären Unterstützung.
Foto: Sergio Cecchini
Humanitäre Helferinnen und Helfer unter Beschuss

Der Ärzte ohne Grenzen-Mitarbeiter Arjan Erkel wird in der russischen Republik Dagestan im Nordkaukasus entführt. Er ist das jüngste Opfer der zunehmend gefährlichen Sicherheitslage, der Humanitäre Helferinnen und Helfer in Konfliktgebieten weltweit ausgesetzt sind. Es vergehen 20 Monate bis zu seiner Befreiung.
Foto: Michael Yassukovich
Malaria tötet Millionen in Afrika

Während der Malariaerreger in vielen Ländern zunehmend Resistenzen gegen herkömmliche Malaria-Medikamente wie Chloroquin entwickelt, verstärkt Ärzte ohne Grenzen den Einsatz von Artemisinin-basierten Kombinationstherapien und drängt auf größere Verfügbarkeit dieser Behandlung.
Foto: Ian Berry/Magnum Photos
2003
USA marschieren in den Irak ein

Ärzte ohne Grenzen bleibt während der Anfangszeit der Invasion in Bagdad und unterstützt Krankenhäuser und Kliniken in ausgewählten Städten. Später wirft Ärzte ohne Grenzen der US-Regierung vor, Hilfsorganisationen für ihre Kriegsführung zu vereinnahmen und ihrer Verpflichtung als Besatzungsmacht nicht gerecht zu werden. Diese besteht nach dem Humanitären Völkerrecht darin, zu gewährleisten, dass Zivilisten eine angemessene medizinische Unterstützung erhalten.
Foto: MSF
Schwere Kämpfe in der Hauptstadt Liberias

Zwischen Regierungs- und Rebellentruppen in Monrovia finden schwere Gefechte statt. Ärzte ohne Grenzen hilft Tausenden Vertriebenen und errichtet in der Stadt auf dem Gelände der Organisation provisorische Notfallkliniken.
Foto: Francois Dominguez
Zivilbevölkerung leidet in der Demokratischen Republik Kongo

Ärzte ohne Grenzen weitet die medizinischen Notfallprogramme aus, um die Menschen versorgen zu können, die in einem Konflikt gefangen sind, der Millionen von Leben fordert und von der Weltöffentlichkeit weitestgehend unbemerkt bleibt.
Foto: Alixandra Fazzina
Die Initiative „Arzneimittel für vernachlässigte Krankheiten (DNDi)“ wird gegründet
Ärzte ohne Grenzen ist Gründungspartner einer gemeinnützigen Organisation, die sich der Entwicklung von Arzneimitteln für vernachlässigte Krankheiten wie Chagas, Leishmaniose oder der Schlafkrankheit widmet. Die Initiative soll ein Gegengewicht zum bestehenden Prinzip der Gewinnmaximierung in Forschung und Entwicklung bilden.
2004
Notlage in Darfur, Sudan

Ärzte ohne Grenzen startet ein Ernährungsprogramm sowie Wasser- und Sanitärprogramme, eröffnet Kliniken und führt Impfkampagnen im Westsudan und im Tschad durch, wo Hunderttausende vor der Gewalt in Darfur fliehen. Daraus entwickelt sich in den Jahren 2005/2006 einer der größten Einsätze in der Geschichte von Ärzte ohne Grenzen.
Foto: Erik Refner
Vier Mitarbeiter und eine Mitarbeiterin von Ärzte ohne Grenzen werden in Afghanistan getötet
Fasil Ahmad, Besmillah, Hélène de Beir, Pim Kwint und Egil Tynaes werden in der Provinz Badghis ermordet. Ärzte ohne Grenzen verlässt daraufhin Afghanistan, nachdem die Organisation dort 20 Jahren Hilfe geleistet hat.
Ärzte ohne Grenzen verlässt den Irak
Da die Zahl der Angriffe auf humanitäre Helferinnen und Helfer steigt, fällt Ärzte ohne Grenzen aufgrund des nicht mehr tragbaren Risikos für seine Mitarbeiter die schwere Entscheidung, seine medizinischen Programme im Irak zu beenden.
Tsunami trifft Südasien

Ärzte ohne Grenzen erhält 133 Million US-Dollar an privaten Spenden für die medizinische Hilfe für die Überlebenden der Tsunami-Naturkatastrophe. Da abzusehen ist, dass durch die immense Spendenbereitschaft für die auf Medizin spezialisierte Arbeit der Organisation mehr Mittel zur Verfügung stehen als in Projekten umgesetzt werden können, bittet Ärzte ohne Grenzen die Öffentlichkeit, kein weiteres Geld für die Tsunami-Überlebenden an die Organisation zu spenden und viele Spender werden um eine „Umwidmung“ ihrer Spende gebeten. Die große Mehrheit stimmt zu.
Foto: Sebastian Bolesch
2005
Ernährungskrise in Niger

Dank der umgewidmeten Spenden, die für die Tsunami-Hilfe eingehen, ist Ärzte ohne Grenzen in der Lage, auf eine unbeachtete und vernachlässigte Krise im Niger zu reagieren. 63.000 schwer mangelernährte Kinder können dort ambulant mit einer neuen therapeutischen Fertignahrung behandelt werden. Es ist der bis dahin größte Einsatz dieser Art. Ärzte ohne Grenzen ändert daraufhin die Richtlinien für die Behandlung von Mangelernährung und nimmt diesen innovativen Ansatz auf.
Foto: Stephan Oberreit
Zivilisten in Haitis Hauptstadt unter Beschuss

Ärzte ohne Grenzen leistet chirurgische und psychologische Hilfe sowie Erste Hilfe für Menschen im von Gewalt heimgesuchten Port-au-Prince und behandelt tausende Schuss-, Macheten- und Messerverletzungen. Die Organisation ruft alle bewaffneten Gruppen dazu auf, die Sicherheit der Zivilbevölkerung zu respektieren.
Foto: Sergio Cecchini
Ein vernichtendes Erdbeben erschüttert Südostasien

Ärzte ohne Grenzen setzt mobile Kliniken ein, um Menschen in entlegenen Dörfern behandeln zu können, und errichtet aufblasbare OP-Zelte zur Behandlung der vielen Tausend Opfer des schweren Erdbebens, das die Region Kaschmir in Pakistan und Indien trifft.
Foto: Ton Koene
2006
Chirurgische Versorgung von Kriegsopfern im Irak

Da ein sicheres Arbeiten im Irak nicht möglich ist, richtet Ärzte ohne Grenzen ein Programm für rekonstruktive Chirurgie in Amman (Jordanien) ein. Dort wird schwer verwundeten Patienten geholfen, die von Kollegen aus dem Irak dorthin überwiesen werden.
Foto: Jiro Ose
Schwerer Cholera-Ausbruch in Angola
Ein Cholera-Ausbruch weitet sich von der Hauptstadt ausgehend auf mehr als die Hälfte des Landes aus. Im Rahmen der Cholera-Bekämpfung behandelt Ärzte ohne Grenzen 26.000 Menschen und entsendet 400 Tonnen Material.
Neuer Kriegsausbruch in Sri Lanka

Während Zehntausende Menschen vor den wiederaufgeflammten Kämpfen im Norden und im Zentrum des Landes fliehen, kann Ärzte ohne Grenzen chirurgische Hilfsprogramme in diesen beiden Regionen Sri-Lankas wieder eröffnen, nachdem sie zuvor zahlreiche durch die Regierung bedingte Rückschläge hinnehmen musste.
Foto: Henk Braam
2007
Eine neue Malaria-Behandlung

Die Initiative „Arzneimittel für vernachlässigte Krankheiten“ (DNDi) und das Pharmaunternehmen Sanofi-Aventis führen ASAQ ein, ein preiswertes und einfach anzuwendendes Kombinationspräparat zur Behandlung von Malaria. ASAQ ist nicht patentiert und ermöglicht es daher anderen, das Produkt günstiger herzustellen.
Foto: DNDi
Pharmakonzerne versuchen den Zugang zu unentbehrlichen Arzneimitteln zu stoppen

Ärzte ohne Grenzen geht gegen Novartis und seine Klage gegen das indische Patentrecht vor, um so die Produktion preiswerter Generika zu schützen. Indien beliefert Ärzte ohne Grenzen mit 80 Prozent der antiretroviralen Medikamente, die für 100.000 Patienten weltweit benötigt werden. Im August weisen indische Gerichte die Klage von Novartis ab.
Foto: MSF
Konflikt in Somalia

Hunderttausende Zivilistinnen und Zivilisten fliehen aus der Hauptstadt Mogadischu, als die schlimmsten Kämpfe seit 15 Jahren in der ganzen Stadt ausbrechen. Trotz der sehr unsicheren Lage öffnet Ärzte ohne Grenzen ein chirurgisches Programm in Mogadischu und kann einigen Vertriebenen helfen. Darüber hinaus erhält die Organisation medizinische Programme im übrigen Land aufrecht.
Foto: Juan Carlos Tomasi
Die Kampagne „Zugang zu unentbehrlichen Arzneimitteln“ wendet sich gegen Mangelernährung
Da die Erfolge in der Behandlung schwer und moderat mangelernährter Kinder durch spezielle Fertignahrung nachweisbar sind, setzt Ärzte ohne Grenzen sich auch bei anderen Hilfsorganisationen dafür ein, ähnliche Vorgehensweisen in ihre Programme zu integrieren. Ärzte ohne Grenzen drängt darauf, dass in Ernährungs- und Lebensmittelprogrammen Inhaltsstoffe verwendet werden, die auf die Bedürfnisse der am stärksten gefährdeten Kinder im Alter zwischen sechs Monaten und zwei Jahren ausgerichtet sind.
Ärzte ohne Grenzen kehrt in den Irak zurück
Ärzte ohne Grenzen baut im irakischen Teil Kurdistans chirurgische Programme auf, in denen verwundete Zivilisten behandelt werden, die keine angemessene Hilfe in den überfüllten, unterbesetzten und mangelhaft ausgerüsteten Krankenhäusern in anderen Teilen des Iraks erhalten können. Zudem versorgt Ärzte ohne Grenzen Krankenhäuser mit Arzneimitteln und Ausrüstung.
Krise im Tschad

Als die Kämpfe zwischen Regierungs- und Rebellentruppen eskalieren, retten sich mehr als 150.000 Vertriebene in provisorische Lager im Osten des Tschad. Ärzte ohne Grenzen weitert seine medizinischen Programme aus und ruft zu einem groß angelegten internationalen humanitären Hilfseinsatz auf.
Foto: Marcus Bleasdale
2008
Politische Unruhe in Kenia führt zur Vertreibung Tausender

Nach dem Streit um die Präsidentenwahl kommt es zu Gewaltausbrüchen. Ärzte ohne Grenzen behandelt verwundete Zivilisten in den Elendsvierteln der Hauptstadt Nairobi und unterstützt Menschen aus Kenia, die in den Westen des Landes geflohen sind, in provisorischen Lagern.
Foto: MSF
Ärzte ohne Grenzen-Mitarbeiter in Somalia getötet
Mohamed Abdi Ali (Bidhaan), Damian Lehalle und Victor Okumu sterben durch eine am Straßenrand platzierte Bombe, die in dem Moment gezündet wird, als das Ärzte ohne Grenzen-Fahrzeug die Stelle passiert. Ärzte ohne Grenzen zieht daraufhin alle internationalen Mitarbeiter aus dem Land ab und reduziert seine Programme. Sie werden von somalischem Personal fortgeführt.
Gewalt gegen ZivilistInnen in der Demokratischen Republik Kongo eskaliert

Tausende Kongolesen in Nord-Kivu fliehen vor immer häufigeren Angriffen bewaffneter Truppen aus ihren Dörfer. Ärzte ohne Grenzen hilft ihnen mit mobilen Kliniken, führt chirurgische- und Ernährungsprogramme und durch und behandelt und berät Opfer sexueller Gewalt.
Foto: Vanessa Vick
Ein Wirbelsturm trifft Myanmar

Ärzte ohne Grenzen-Mitarbeiter, die bereits im Lande sind, helfen den vielen tausenden Menschen, die in Folge des Sturms Nargis vertrieben wurden. Insgesamt erreichen die Teams mehr als 550.000 Menschen. Rund 750 Mitarbeiter arbeiten im Nothilfeeinsatz, ein Großteil von ihnen sind einheimische Kräfte.
Foto: Eyal Warshawski
Gewalttätiger Fremdenhass führt zur Vertreibung Zehntausender in Südafrika
Ärzte ohne Grenzen hilft tausenden Menschen aus Simbabwe und anderen Ländern Afrikas, als sie von aufgebrachten Banden angegriffen werden. 62 Menschen kommen bei den Übergriffen ums Leben, Hunderttausende suchen Zuflucht. Ärzte ohne Grenzen kritisiert die unangemessene Reaktion der südafrikanischen Regierung sowie gegen die des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR).
Ernährungskrise in Äthiopien

Ärzte ohne Grenzen behandelt mehr als 72.000 mangelernährter Kinder während einer schweren Ernährungskrise, die den Süden des Landes in Folge von Dürre, schlechter Ernte und steigenden Lebensmittelpreisen heimsucht.
Foto: MSF
Kampf gegen die Cholera in Simbabwe

Nach einem Cholera-Ausbruch im August behandelt Ärzte ohne Grenzen in den folgenden zehn Monaten mehr als 65.000 von der Krankheit betroffene Menschen. Gleichzeitig unterstützt die Organisation staatliche Einrichtungen mit medizinischer Ausrüstung, Bonuszahlungen für die Mitarbeiter und Behandlungsprogrammen.
Foto: MSF
2009
Konflikt in Gaza

Ärzte ohne Grenzen unterstützt Krankenhäuser in Gaza nach einer Offensive Israels, mit dem das Land auf einen Raketenangriff militanter Kräfte antwortet. Nach Aushandlung eines Waffenstillstands eröffnet Ärzte ohne Grenzen ein chirurgisches Krankenhaus und bietet postoperative und psychologische Betreuung.
Foto: Warrick Page
Chaos in Pakistan

Trotz zunehmender Gewalt und weitverbreiteter Vertreibungen in Pakistans nördlichen Provinzen bietet Ärzte ohne Grenzen Notfallhilfe an zwölf Standorten. Die Sicherheitslage bleibt schwierig und ein Teil der Arbeit wird eingestellt, nachdem zwei Mitarbeiter im Bezirk Swat getötet werden.
Foto: Jodi Bieber
Ärzte ohne Grenzen nimmt seine Programme in Afghanistan wieder auf

Nach fünf Jahren Abwesenheit (siehe 2004) kehrt die Organisation in das Land zurück und unterstützt Krankenhäuser in Kabul und Lashkar Gah, der Hauptstadt der Provinz Helmand.
Foto: MSF
Ein schwieriges Jahr im Sudan

Ärzte ohne Grenzen führt Notfalleinsätze im Süden durch und reagiert damit auf die dort herrschende Gewalt. In der Krisenregion Darfur muss die Organisation nach Anweisung durch die sudanesische Regierung fünf Projekte einstellen. Die Ausweisung von insgesamt 13 Nichtregierungsorganisationen, darunter auch zwei Sektionen von Ärzte ohne Grenzen, folgt direkt auf den Haftbefehl gegen den sudanesischen Präsident Omar al-Bashir durch den Internationalen Strafgerichtshof am 4. März. Zudem werden vier Mitarbeiter entführt. Ärzte ohne Grenzen führt dennoch die Programme weiter, führt ungefähr 129.000 ärztliche Untersuchungen durch und unterstützt zahlreiche örtliche Gesundheitszentren.
Foto: Jenn Warren
2010
Erdbeben in Haiti

Nachdem Haiti im Januar von einem schweren Erdbeben getroffen wird, startet Ärzte ohne Grenzen einen seiner größten Nothilfe-Einsätze. Vom 12. Januar bis zum Ende Oktober 2010 behandelt Ärzte ohne Grenzen mehr als 358.000 Menschen, nimmt mehr als 16.500 chirurgische Eingriffe vor und begleitet mehr als 15.000 Geburten. Von Oktober bis Ende Dezember 2010 werden von der Organisation mehr als 84.500 Menschen gegen Cholera behandelt. Anders als beim Tsunami in 2005 geht Ärzte ohne Grenzen in Haiti davon aus, dass bis Ende 2010 die gesamten 104 Millionen Euro ausgegeben werden, die Privatpersonen für die Nothilfe-Aktivitäten spendeten.
Foto: Julie Remy
Fluten in Pakistan

In Pakistan gibt es Mitte des Jahres Überflutungen, die zu massiven Zerstörungen von Häusern und Infrastruktur führen. Hunderttausende Menschen sind von den schweren Überschwemmungen betroffen. Ärzte ohne Grenzen weitet die vorhandenen Programme aus und richtet neue in Regionen ein, in denen die Organisation noch nicht gearbeitet hat. Bis Dezember erreichen die Teams mehr als 80.000 Patientinnen und Patienten und verteilen fast zwei Millionen Liter Trinkwasser und 65.000 Hilfsgüter-Kits.
Foto: Andrew McConnell
Ärzte ohne Grenzen startet Kampagne gegen Mangelernährung

Ärzte ohne Grenzen startet die Kampagne „Starved for Attention“ gegen Mangelernährung. Mangelernährung ist vermeid- und behandelbar und betrifft dennoch 195 Millionen Kinder weltweit. Sie ist die eigentliche Ursache für mindestens ein Drittel der jährlich acht Millionen Todesfälle von Kindern unter fünf Jahren. Ärzte ohne Grenzen fordert daher die Top-Geberländer der internationalen Nahrungsmittelhilfe zum wiederholten Male auf, für Kleinkinder keine minderwertigen Nahrungsmittel mehr einzusetzen.
Foto: Jessica Dimmock/VII Network
Ärzte ohne Grenzen unterstützt den Einsatz einer neuen Impfung gegen Meningitis A

Ärzte ohne Grenzen-Teams in Mali und Niger unterstützen die jeweiligen Gesundheitsministerien darin, eine vielversprechende und länger vorhaltende Impfung gegen Meningitis A einzusetzen. Die Hoffnung besteht, dass damit ein wichtiger Schritt in der Verhinderung von Meningitis-Epidemien gegangen werden kann, die die Region seit Jahrzehnten heimsuchen.
Foto: Guillaume Ratel
2011
Behandlung der Opfer von Massenvergewaltigungen

In den ersten zwei Wochen des Jahres behandelt Ärzte ohne Grenzen in der Demokratischen Republik Kongo mehr als 100 Frauen, Kinder und Männer, die Opfer von Massenvergewaltigungen durch bewaffnete Milizen wurden.
Foto: Spencer Platt/Getty Images







