Saturday, 4. February 2012 | 06:45 CET

Point Pedro, Sri Lanka, 28.01.2009 - 08:28: Veronika Krain, Gynäkologin aus Oberösterreich, untersucht im Point Pedro Hospital eine werdende Mutter.

Hebammen

Derzeit besteht bei Ärzte ohne Grenzen ein großer Bedarf an Hebammen. Insgesamt bilden Hebammen zwar nur eine vergleichsweise kleine Gruppe in den Projekten von Ärzte ohne Grenzen, doch ihre Bedeutung ist immens.


Mitarbeiterportrait
Foto  KOBERG Caroline
Letzter Einsatz:
Sudan
Nov 2011 - Dec 2011

Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass jedes Jahr über 600.000 Frauen an den Folgen einer Schwangerschaft sterben. Es ist das Ziel von Hebammen im Rahmen der Projekte von Ärzte ohne Grenzen dagegen und gegen die hohe Sterblichkeit bei Neugeborenen anzukämpfen.

Der Schwerpunkt der Arbeit von Hebammen bei Hilfseinsätzen liegt weniger in der unmittelbaren Betreuung von Schwangeren oder der Durchführung von Geburten. Vielmehr geht es darum, traditionelle Geburtshelferinnen auszubilden, ihnen hygienische Mindeststandards zu vermitteln, sie nach Möglichkeit auf die Früherkennung von Problemschwangerschaften einzuschulen und ihnen die Mittel und die Kenntnisse zu verschaffen, gefährdeten Frauen helfen zu können. Der Respekt gegenüber kulturellen Gegebenheiten ist gerade im Geburtshilfebereich ein Muss.


Spezielle Anforderungen

  • Hebammendiplom
  • zwei Jahre Praxis nach Erlangung des Diploms
  • Französichkentnisse von großem Vorteil
  • mindestens sechs bis neun Monate Zeit für einen Einsatz

Video-Interview

Katharina Kreindl, Hebamme mit langjähriger Einsatzerfahrung, berichtet von der Arbeit im Bereich Geburtshilfe in Hilfsprogrammen von Ärzte ohne Grenzen:


Video "MSF verstehen"

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www.goinginternational.eu/de/

blogs.msf.at
Österreichische Einsatzmitarbeiter berichten

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