SudanFeb 2005 - May 2005
Ihr fünfter Einsatz für Ärzte ohne Grenzen führte Eniza Dzekova nach Nertiti in West-Darfur, wo Ärzte ohne Grenzen medizinische Versorgung, Impfkampagnen und Nahrungsmittelverteilungen für vom Konflikt betroffene Vertriebene durchführt. Eniza Dzekova bezeichnet diesen dreimonatige Einsatz in dem Krisengebiet, der von großer physischer und psychischer Anstrengung geprägt war, als ihren bisher schwierigsten.
ThailandApr 2003 - Nov 2004
Ärzte ohne Grenzen versorgt Flüchtlinge, die aufgrund der unsicheren Situation in ihren Heimatländern nach Thailand geflohen sind und dort jetzt dort in mehreren Camps leben. Die Einsatzteams kümmern sich um die medizinische Basisbetreuung, Verbesserung der hygienischen Zustände und um die Versorgung mit Wasser. Außerdem gibt es Programme, die sich mit der Verhinderung, Früherkennung und Bekämpfung von AIDS/HIV und Tuberkulose befassen. Enisa Dzekova arbeitet im Tham Hin-Camp, hier leben 9.000 Flüchtlinge aus Myanmar (Burma). Die vielseitige und erfahrene Krankenschwester kümmert sich um Impfkampagnen, schult das lokale Personal und überwacht die Ernährungsprogramme. Sie kontrolliert die hygienischen Zustände im Spital, managt die Spitalsapotheke und hält ständig Kontakt zu den offiziellen Stellen, um Probleme bereits im Vorfeld zu erkennen.
UgandaJan 2001 - Sep 2001
In der Umgebung der Stadt Bundibugyo im äußersten Südwesten Ugandas leben seit den Kämpfen zwischen Regierung und Rebellen vor einigen Jahren immer noch Abertausende Menschen als Flüchtlinge im eigenen Land in einer Vielzahl von Lagern.
Das Spital, in dem Enisa Dzekova seit Jänner 2001 war, ist für diese Flüchtlinge und für 120.000 Einheimischen das einzig vorhandene Krankenhaus. Ärzte ohne Grenzen betreut in Bundibugyo mehrere Abteilungen, darunter auch die Pädiatrie, auf der Enisa Dzekova gearbeitet hat.
ÄthiopienJun 2000 - Dec 2000
Der erste Einsatz von Enisa Dzekova war aus vielen Gründen außergewöhnlich. Das Spital von Woldya im Norden Äthiopiens ist nicht nur für örtliche Verhältnisse ein Vorzeigekrankenhaus. Ärzte ohne Grenzen hat in den letzten Jahren die Chirurgische Abteilung und die Intensivstation des Spitals renoviert, und nun war es Enisa Dzekovas Aufgabe, zusammen mit den einheimischen Ärzten eine Ausbildungsprogramm für die Krankenschwestern der Intensivabteilung zu organisieren. "Es ist mir schwer gefallen meine neu gewonnenen Freunde in Woldya zu verlassen", erklärte Enisa Dzekova nach ihrer Rückkehr. Doch durch ihre Arbeit ist einTeil von ihr ohnedies in Woldya geblieben.