Die Demokratische Republik Kongo ist nach wie vor vom langjährigen Bürgerkrieg gezeichnet. Immer wieder kommt es trotz UN-Anwesenheit zu Kämpfen mit Rebellengruppen. Die medizinische Versorgung ist - so sie überhaupt existiert - äußerst unzureichend, die Kongolesen sind massiv auf Hilfe angewiesen. Brice Faucon arbeitete als Logistiker im Team von Ärzte ohne Grenzen, er sorgte dafür, dass das medizinische Personal möglichst ungestört arbeiten konnte. Zu seinem Aufgabenbereich gehörte die Auslieferung von Medikamenten ebenso, wie die Lohnauszahlungen an lokale Mitarbeiter etc. Trotz schwerer Arbeitsbedingungen liebt Brice Faucon den Kongo und seine Bewohner, von seinem Einsatz schreibt er begeistert: "Ich liebe diese Arbeit, wirklich, ich liebe sie !"
Es gibt immer noch mehr als 1,8 Millionen intern Vertriebene, die nur unter sehr schlechten humanitären Bedingungen in ihre Heimatdörfer zurückkehren können. Die medizinische Versorgung ist mehr als mangelhaft, das nationale Gesundheitssystem kaum vorhanden. Zahlreiche Krankheitsausbrüche sind die Folge. Brice Faucon im Team von Ärzte ohne Grenzen in Goma kümmert sich um sämtliche logistische Aufgaben. Dazu zählt die Verteilung der eintreffenden Medikamente ebenso, wie die technischen Einrichtungen des Lagers oder die Auszahlung der Löhne für das lokale Personal.