TansaniaOct 2001 - Feb 2002
Während Tansania und vor allem Sansibar in unseren Breiten hauptsächlich als tropische Urlaubsparadiese bekannt sind, hat Marius Koscal während seines Einsatzes dort die Schattenseiten des Landes kennengelernt. Immer wieder ist Tansania in den letzten Jahren von Choleraausbrüchen heimgesucht worden. Seit 1997 arbeitet Ärzte ohne Grenzen daran lokale Kapazitäten aufzubauen und zu unterstützen, um rasch im Falle von Cholera reagieren können.
Marius Aufgabe war es, an der Schulung lokaler Teams mitzuarbeiten, saubere Wasserquellen sicherzustellen und innerhalb kürzester Zeit ein Cholerabehandlungszentrum in Sansibar aufzubauen, als dort kurz vor dem letzten Weihnachtsfest akut Cholera ausbrach.
TansaniaJan 2001 - Jun 2001
Im Jänner 2001 startet Ärzte ohne Grenzen ein neues auf 3 Jahre angelegtes Malariaprogramm in Zusammenarbeit mit dem tansanischen Gesundheitsministerium. Schwerpunkt ist das Einzugsgebiet der beiden Gesundheitszentren in Bitale und Nguruka. Marius Koscals Aufgabe war es in einer ersten Phase die beiden Gesundheitszentren zu renovieren und für das Malaria-Programm zu adaptieren.
TansaniaMay 2000 - Dec 2000
Auf Marius Koscal wartete in Tansania eine Sisyphos-Arbeit: seine Aufgabe war es, die Renovierung von nicht weniger als 15 Gesundheitszentren zu planen, zu organisieren und gemeinsam mit den Dorfgemeinschaften durchzuführen. Ärzte ohne Grenzen unterstützt in der Region Kigoma in Westtansania die staatliche Gesundheitsstruktiren. "Die Arbeit war sehr befriedigend, denn ich konnte meine gesamten Kenntnisse einsetzen und dabei im Kontakt zu meinen tansanischen Kollegen auch viel Neues kennenlernen", berichtete Marius Koscal nach seiner Rückkehr.