GeorgienSep 2001 - Jun 2002
Seit 1993 bemühen sich die Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen in Georgien, den Ärmsten der Gesellschaft eine kostenlose und qualitativ gute Gesundheitsversorgung zu ermöglichen.
Eleonore Lobmeyr setzte sich dafür in der Hauptstadt Tblissi ein: Sie hatte den Auftrag, eine neue Klinik zu eröffnen. Dabei waren nicht nur ihre Fähigkeiten als Krankenschwester, sondern auch praktisches und diplomatisches Geschick gefragt. Zum Beispiel galt es, die Bauarbeiten zu überwachen, die notwendigen Materialien anzuschaffen, und mit Beamten im Ministerium zu verhandeln.
In der Bevölkerung hatten sich "die Gerüchte" von der neuen Klinik schnell herumgesprochen; schon lange vor der Eröffnung standen Leute, die eine ärztliche Behandlung suchten, in der Winterkälte vor der Tür. In der neuen Klinik werden sie diese nun auch finden.
Sri LankaAug 2001 - Sep 2001
Batticaloa liegt an der Ostküste Sri Lankas. In der überwiegend von Tamilen bewohnten Stadt betreut Ärzte ohne Grenzen schon seit Jahren die chirurgische Abteilung des Krankenhauses. Die Steyregger Krankenschwester Eleonore Lobmeyr gehörte im Sommer dieses Jahres zu den Mobilen Teams, die die Menschen in der Umgebunge der Stadt medizinisch versorgen.
NigeriaMay 2001 - Jun 2001
Im Norden Nigerias, in der Provinz Kano, sorgt ein Team von Ärzte ohne Grenzen für die Basisgesundheitsversorgung der Menschen. Wegen der schwierigen Ernährungslage wurde das Team für einige Wochen vergrößert. Einige Mitarbeiter, die schon Erfahrung in Ernährungshilfe gesammelt hatten, kamen zur Unterstützung der Kollegen nach Kano: Zu dieser Verstärkung zählte auch die junge Oberösterreicherin Eleonore Lobmeyr.
BurundiApr 2000 - Jan 2001
Seit 1993 herrschen in Burundi bürgerkriegsähnliche Zustände. 1996 wurde die erste demokratisch gewählte Regierung durch einen Militärputsch gewaltsam abgesetzt. Seither beherrscht eine Militärjunta das Land, Rebellen kämpfen gegen die Regierung. Opfer der Auseinandersetzungen ist die Zivilbevölkerung. Ärzte ohne Grenzen arbeitet an vielen Orten Burundis, darunter auch in Cankuzo im äußersten Osten des Landes. "Mein Hauptaufgabe war es, 900 unternährten Kindern, die verteilt in der Provinz Cankuzo leben, einmal wöchentlich ihren Brei und ihre Wochenration zukommen zu lassen", berichtete Eleonore Lobmeyr. "1,8 kg umfasst diese Wochenration, die die Mütter bis zu 20 km weit barfuß nach Hause tragen müssen."