SambiaOct 2004 - Dec 2004
Die Programme von Ärzte ohne Grenzen in Sambia konzentrieren sich hauptsächlich auf die Flüchtlingsbetreuung. Integrierte HIV/AIDS-Programme, die freiwillige Untersuchung und Beratung, heim-bezogene Pflege, Fürsprache und Ausbildung beinhalten, stellen einen weiteren Schwerpunkt dar. Christa Rabeck baute gemeinsam mit nationalen Mitarbeitern ein neues Labor auf. Für die Arbeit des Teams von Ärzte ohne Grenzen bedeutet dies eine entscheidende Verbesserung, da man nun nicht mehr auf die Auswertung der Blutproben in Lusaka warten muss und dadurch viel schneller helfen kann. "Das HIV/AIDS-Programm ist sehr umfassend, es greift viel weiter als man annimmt, medizinisch, sozial und ethisch. Die Zusammenarbeit im Team ist toll und es wurde schon viel erreicht", berichtete Christa Rabeck aus Sambia optimistisch.
SomaliaSep 2002 - Nov 2002
In dem vom Krieg gezeichneten Land konzentriert sich die Arbeit von Ärzte ohne Grenzen auf medizinische Basisversorgung, Nothilfeeinsätze bei Krankheitsausbrüchen, Mutter-Kind-Betreuungsprogramme und Impfkampagnen. In der Stadt Galkaavo wird ein Krankenhaus und drei Gesundheitszentren unterstützt. Hier arbeitete die Medizinisch-Technische-Assistentin Christa Rabeck. Sie trainierte das lokale medizinische Personal, kümmerte sich um die Medikamentzuteilungen in den Gesundheitszentren und verbesserte die Organisation der Mutter-Kind-Station in der Klinik.
Bereits bekannt für ihre effiziente Arbeit in Nigeria, wurde Christa Rabeck von Ärzte ohne Grenzen nach Sierra Leone gebeten, um die Labors in den verschiedenen Hilfsprogrammen dort zu prüfen. Christa Rabeck begann ihren zweimonatigen Einsatz mit einer Erhebung in den Krankenhaus-Labors von Kambia, Makeni und Magburaka. Anschliessend organisierte sie intensive Schulungen für die lokalen Labormitarbeiter und sorgte für eine Aufbesserung der Laboreinrichtungen.
In relativ kurzer Zeit gelang es ihr, den Qualitätsstandard dieser Labors zu verbessern und damit deren wichtige Diagnostikfunktion sicherzustellen.
NigeriaMar 2000 - Jun 2000
In Bayelsa, einem kleinen Ort im Delta des Niger-Flusses in Nigeria organisierte Christa Rabeck das Labor des Spitals. Auch das Testen der Bewohner abgelegener Dörfer auf Malaria gehörte zu ihrer Arbeit. "Diese Dörfer sind überhaupt nur mit dem Boot erreichbar", erinnert sie sich und setzt in Bezug auf die Schwierigkeiten bei der Arbeit fort: "Ich war auf vieles gefasst, aber nicht auf so viel." Doch um den vergessenen Menschen im Niger-Delta zu helfen, war es den Einsatz wert. Malaria ist nämlich in dieser Region eine häufige Todesursache. "Doch der Zugang zu den lebenswichtigen Medikamenten bleibt gerade den Menschen verwehrt, die sie brauchen," so Christa Rabeck.