Sri LankaMar 2002 - Sep 2002
Kurz nach Unterzeichnung des Friedenabkommens begann der nunmehr dritte Einsatz in Sri Lanka für den engagierten Gynäkologen. Er eröffnete in einem Spital der Tamilenregion ein Mutter-Kind-Programm, das eine komplette gynäkologische und geburtshilfliche Betreuung, aber auch den Bau eines neuen Kreissaals, sowie den Umbau des allgemeinen Operationssaals und der Abteilung beinhaltete. "Es war schön, all die Veränderungen zu erleben, die mit dem Frieden einhergingen. Nach sieben sehr intensiven Monaten, in denen in unserem Krankenhaus über 1000 Frauen entbunden haben, fuhren wir nach Hause und konnten eine funktionierende gynäkologische Abteilung hinterlassen", freut sich Dr. Ondrej Simetka nach seiner Rückkehr.
Sri LankaJun 2001 - Jul 2001
Zum zweiten Mal begab sich der junge Arzt aus Opava in der Tschechischen Republik nach Mallavi, im Norden Sri Lankas. Doch diesmal war sein Einsaz nur kurz, wenn auch intensiv. Zur Unterstützung des Teams in Mallavi hat Ondrej Simetka die Geburtshilfestation und die Gynäkologie des Krankenhauses in Mallavi betreut, bis er von einem Kollegen abgelöst wurde.
Sri LankaAug 2000 - Mar 2001
In Mallavi betreut Ärzte ohne Grenzen das Krankenhaus der Stadt, die immer wieder in unmittelbare Nähe der Front zwischen Regierung und tamilischen Rebellen gerät. Als Facharzt für Geburtshilfe und Gynäkologie war Ondrej Simetkas Anwesenheit in Mallavi mehr als notwendig: denn gerade unter den schwierigen Bedingungen des nahen umkämpften Gebietes, sind Mütter und ihre Kinder immer besonders gefährdet.
OsttimorNov 1999 - Apr 2000
Die Loslösung des Ostteils der Insel Timor von Indonesien war von blutreichen und zerstörerischen Kämpfen begleitet. Zerstörte Ortschaften, verwüstete Städte: das war es, was die Menschen, die vor den Kämpfen in die umgebenden Wälder geflüchtet waren, bei ihrer Heimkehr vorfanden. Die Teams von Ärzte ohne Grenzen, zu denen auch Ondrej Simetka gehörte, versuchten nach bester Möglichkeit, Ordnung in dieses Chaos zu bringen, und den Menschen ein Minimum an medizinischer Versorgung zu verschaffen.