Somalia: Zahlreiche Verletzte aufgrund neuer Kämpfe
Inmitten heftiger Kämpfe in und um Somalias Hauptstadt Mogadischu haben Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen dutzende Schwerverletzte behandelt.
Seit einer Offensive der Truppen der Übergangsregierung und der Mission der Afrikanischen Union in Somalia (AMISOM) am 20. Februar gegen die bewaffnete Opposition im zentralen Süden Somalias versorgen Teams von Ärzte ohne Grenzen im Zentralkrankenhaus in Daynile Verwundete. Die Mitarbeiter haben in der Stadt an den Außenbezirken Mogadischus bis zum 27. Februar mehr als 170 Menschen mit schweren Kriegsverletzungen behandelt.
Unter den Verwundeten waren 27 Kinder unter 14 Jahren und 39 Frauen, alle mit Schuss- oder Explosionsverletzungen. Das Team von Ärzte ohne Grenzen hat 43 chirurgische Eingriffe vorgenommen. 18 Menschen sind in der Woche seit Beginn der Kämpfe gestorben.
Die Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen arbeiten rund um die Uhr und haben auf dem Gelände des Krankenhauses Zelte aufstellen müssen, um die zunehmende Zahl Patienten aufnehmen zu können. Medizinisches Material wird knapp und eine neue Nothilfelieferung ist geplant.
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