Tuesday, 22. May 2012 | 19:39 CEST

Huay Nam Khao, Thailand, 08.09.2007: Eine Frau mit ihrem Kind, das an einer Atemwegsinfektion leidet, in einem Gesundheitszentrum von Ärzte ohne Grenzen in einem Flüchtlingslager. Ärzte ohne Grenzen leistet seit 2005 in der im Norden Thailands gelegenen Region Petchabun medizinische Hilfe für aus Laos kommende Flüchtlinge der Ethnie Hmong.Foto: Francesca Di Bonito

Atemwegserkrankungen

Atemwegserkrankungen, deren gefährlichste Form die Lungenentzündung (Pneumonie) darstellt, zählen neben Durchfall, Unterernährung, Masern und Malaria zu den fünf Haupttodesursachen in Krisensituationen. In Industrieländern ist die Lungenentzündung die häufigste zum Tode führende Infektionskrankheit. In ärmeren Ländern steht die Lungenentzündung an zweiter, in der weltweiten Todesursachenstatistik an dritter Stelle.

Zu den Atemwegserkrankungen werden unter anderem folgende Erkrankungen gezählt: Erkältung, Grippe, Angina, Mittelohrentzündung (Otitis media), Kehlkopfentzündung (Laryngitis), Nebenhöhlenentzündung (Sinusitis), Bronchitis, und die schwerste Form der Atemwegserkrankungen, die Pneumonie.

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