Weltweit gibt es mehr als 42 Millionen Menschen, die vor Gewalt, Krieg oder Unterdrückung aus ihren Heimatorten geflüchtet sind.
Um sich in Sicherheit zu bringen, mussten sie ihr Heim, ihre Besitztümer, ihre Arbeit und oft auch ihre Angehörigen zurück lassen.
Menschen auf der Flucht brauchen Hilfe. Denn sobald sie ihr Dorf oder ihre Stadt verlassen haben, fehlt es ihnen am Nötigsten: Sie haben kein Dach über dem Kopf, kein sauberes Wasser, nichts zu Essen. Oft sind sie erschöpft und krank. In Flüchtlingslagern werden ihre grundlegenden Bedürfnisse erfüllt: Dort gibt es Zelte, Trinkwasser, Nahrung und auch medizinische Versorgung. Diese ist besonders wichtig, da Masern, Malaria, Durchfall- und Atemwegserkrankungen unter den beengten Lebensverhältnissen in den Lagern schnell zur tödlichen Bedrohungen werden.
Ärzte ohne Grenzen leistet seit über drei Jahrzehnten in Flüchtlingslagern in aller Welt Hilfe für Flüchtlinge und Vertriebene, so etwa im Sudan, der Demokratischen Republik Kongo, den Palästinensischen Gebieten, in Kolumbien, dem Tschad oder der Zentralafrikanischen Republik.


