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Tschad, 2004 © Espen Rasmussen

Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Menschen in einem Flüchtlingslager mit Wasser zu versorgen. Entweder wird das Wasser aus einem Fluss oder See gepumpt, gereinigt und anschließend verteilt. Oder man verwendet Grundwasser. Um es an die Erdoberfläche zu befördern, werden Brunnen gebohrt.

In Flüchtlings- und Vertriebenenlagern versuchen die Mitarbeiter der Hilfsorganisationen, wenigstens eine Trinkwasserstelle für jeweils 250 Menschen zu schaffen. Um zu überleben benötigt ein Mensch etwa fünf Liter Wasser am Tag. Hilfsorganisationen versuchen die Mindestmenge von fünf Litern gemäß internationaler Richtlinien auf 20 Liter täglich pro Person zu erhöhen. Diese 20 Liter reichen knapp aus, um zu trinken, zu kochen und zu waschen.

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