Tuesday, 22. May 2012 | 21:00 CEST

Veröffentlicht am 29.07.2008
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Ärzte ohne Grenzen hilft nach Überschwemmungen in Niger

Wolkenbruchartige Regenfälle, die am 18. und 19. Juli 2008 über der Region Zinder im Süden des Nigers niedergegangen sind, haben schwere Schäden angerichtet. Zahlreiche Familien sind betroffen: Überschwemmungen haben Häuser zerstört und Lebensmittel weggespült. Die Familien sind seither in Schulen untergebracht, wo immer noch weitere Familien eintreffen.

Die provisorische Bilanz zählt sechs Tote, davon fünf Kinder, sowie fünf Verletzte, die im Krankenhaus von Zinder behandelt wurden. Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen sind am 20. Juli in den betroffenen Regionen eingetroffen und haben rasch lebensnotwendige Hilfsgüter bereitgestellt und den lokalen Gemeinden geholfen, zusammen mit den Gesundheitsbehörden eine Wasseraufbereitungsanlage einzurichten. Moskitonetze, Decken, Matten, Seifen, Kanister und Nahrung wurden an 111 betroffene Familien verteilt. Zusätzlich hat Ärzte ohne Grenzen ein Überwachungssystem für Epidemien eingerichtet, um dem Auftreten von Krankheiten vorzubeugen.

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