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© MSF/Eric Miller

Dr. Eric Goemaere mit Nelson Mandela bei dessen Besuch des HIV/Aids-Projekts von Ärzte ohne Grenzen in Khayelitsha, Südafrika
Veröffentlicht am 05.09.2005
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Erfolge bei HIV/Aids-Bekämpfung in Südafrika

Im Rahmen der Gesundheitsgespräche des Forum Alpbach berichtet Dr. Eric Goemaere, Einsatzleiter von Ärzte ohne Grenzen in Südafrika, über Erfolge bei der Bekämpfung von HIV/Aids mit Hilfe von Generika-Präperaten. Um die Erfolge für die Zukunft absichern zu können würde jedoch dringend mehr Geld benötigt werden.

Im Township Khayelitsha, 30 Kilometer von Kapstadt entfernt, überleben durch ein Projekt von Ärzte ohne Grenzen mittlerweile 82 Prozent der Aids-Patienten. Dies erklärte Dr. Eric Goemaere in einem Gespräch mit der APA aus Anlass einer Podiumsdiskussion zum Thema "Europa und die Entwicklungsländer" bei den Gesundheitsgesprächen des Forum Alpbach.



"Es tut sich etwas. Wir können die Auswirkungen noch nicht bei den Aids-bedingten Todeszahlen für ganz Südafrika sehen, aber es gibt eine erste Hoffnung - und wir benötigen nachhaltig Hilfe", sagte der aus Belgien stammende Allgemeinmediziner, der seit mehr als 20 Jahren für Ärzte ohne Grenzen tätig ist.

Generika-Präparate endlich erhältlich

Schimmer von Hoffnung

Mehr Geld dringend benötigt

Weder weitere Finanzmittel noch Zusagen

Quelle: APA/Wolfgang Wagner


Ärzte ohne Grenzen leistet seit den 90er-Jahren Hilfe für Menschen, die mit HIV/Aids leben müssen und bietet seit dem Jahr 2000 Behandlung mit antiretroviralen Medikamenten an. Die HIV/Aids-Programme von Ärzte ohne Grenzen enthalten Prävention (Gesundheitserziehung, Prävention von Mutter-zu-Kind Übertragung von HIV, Verteilung von Präservativen), freiwillige Beratung und HIV-Tests, psychosoziale Unterstützung, Behandlung und Vorsorge gegen opportunistische Infektionen und, wenn notwendig, antiretrovirale Behandlung. Im Juni 2005 führte Ärzte ohne Grenzen antiretrovirale Behandlungen bei mehr als 40.000 Patienten in 29 Ländern durch, darunter 3.000 Kinder.

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