Tuesday, 22. May 2012 | 21:50 CEST

Veröffentlicht am 09.03.2004
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Flüchtlinge aus dem Sudan brauchen dringend Hilfe

Seit rund einem Jahr ist die westsudanesische Region Darfur Schauplatz eines Konflikts zwischen Regierungstruppen und Rebellen. Etwa eine Million Menschen in der Provinz sind davon betroffen. Davon suchen ca. 100.000 Schutz im benachbarten Tschad. Ärzte ohne Grenzen ist praktisch die einzige Hilfsorganisation, die den Vertriebenen in der Grenzregion hilft.

Der Konflikt in der sudanesischen Region Darfur ist im vergangenen Frühjahr eskaliert. Die betroffenen Zivilisten befinden sich in einer äußerst bedrohlichen Lage, viele brauchen dringend Wasser, Lebensmittel und Unterkunft. Die benötigte internationale Hilfe bleibt jedoch weiterhin aus. Ärzte ohne Grenzen kümmert sich in den Grenzstädten Tine, Birak und Adre seit September 2003 um die medizinische Versorgung der Flüchtlinge, um Ernährungsprogramme für unterernährte Kinder, und führt Impfkampagnen durch.

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