Tuesday, 22. May 2012 | 22:08 CEST

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Veröffentlicht am 28.04.2006
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Im Würgegriff der Angst

"Nach den ersten Gewalttaten hatten wir keine andere Wahl, als alles zurück zu lassen und in die Stadt zu ziehen. Damals hätten wir niemals gedacht, dass unsere Vertreibung zu einer Reise ohne Ende, ohne Ziel werden würde. Wir bewegen uns, aber wir kommen nicht weiter." Ein Kleinbauer und Vater von vier Kindern, der aus seinem Dorf geflohen und später zurückgekehrt ist. Angst und gewalttätige Auseinandersetzungen bestimmen seit Jahrzehnten den Alltag in Kolumbien. Tausende sind im Teufelskreis der Gewalt gefangen und haben keinen Zugang zu medizinischer Versorgung. Unter der Last fortwährender Traumatisierungen leben sie voller Angst und Ungewissheit. Im neuen Bericht "Im Würgegriff der Angst - Der Teufelskreis der Gewalt in Kolumbien" zeigt Ärzte ohne Grenzen, welche Folgen der Konflikt für die Zivilbevölkerung hat. Der vollständige Bericht in englischer Sprache sowie eine deutsche Zusammenfassung stehen als PDF-Dateien unter "Links & Dokumente" auf dieser Seite zur Verfügung.

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