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Die Situation der Menschen in Somalia hat sich in den vergangenen Wochen dramatisch zugespitzt. Der jahrzehntelange Konflikt und die verheerenden Folgen der anhaltenden Dürre haben hunderttausende Menschen zur Flucht gezwungen - viele von ihnen in die Nachbarländer Kenia und Äthiopien, wo sie in heillos überfüllten Lagern leben.
Ärzte ohne Grenzen weitet die Hilfe in Somalia und in angrenzenden Gebieten massiv aus: Derzeit leisten Einsatzkräfte kostenlose medizinische Hilfe in acht Regionen Somalias. Mehr als 1.400 somalische Mitarbeiter, die von 100 internationalen Mitarbeitern in Nairobi unterstützt werden, sichern in neun Einrichtungen im Süden und im Zentrum Somalias eine medizinische Grundversorgung, operieren Verletzte und Kranke, behandeln Mangelernährung und verteilen Wasser und Hilfsgüter an Vertriebene.
Auch in den Flüchtlingslagern Dadaab in Kenia und Dolo Ado in Äthiopien hilft Ärzte ohne Grenzen Betroffenen. Im Lager Dagahaley, einem von mehreren Lagern in Dadaab mit allein 130.000 Bewohnern, ist die Organisation die einzige, die medizinische Hilfe leistet. In Dolo Ado in der äthiopischen Region Liben leisten Mitarbeiter in sechs Lagern medizinische Hilfe, in denen 119.000 Flüchtlinge leben.
Insgesamt behandelt Ärzte ohne Grenzen in Somalia und den angrenzenden Flüchtlingslagern derzeit mehr als 38.000 Menschen in Ernährungszentren.
Aktualisiert am 22. August 2011
Hier finden Sie eine Auswahl von Bildern, Texten und Videos zu unseren Hilfsprogrammen in Somalia, Kenia und Äthiopien:
Somalia-Krise
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