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Ärzte ohne Grenzen in Mosambik
Seit 2001 betreibt Ärzte ohne Grenzen zwei HIV/Aids Programme in den Städten Maputo und Lichinga. Mehr als 5000 Patienten werden dort erfolgreich mit anti-retroviralen Medikamenten (ARV) behandelt. Sie sind in ihrer Gemeinschaft der lebende Beweis dafür, dass Aids nicht zwangsläufig ein Todesurteil bedeutet. Damit machen sie anderen Menschen Mut, sich testen zu lassen.
Entscheidend bei der Behandlung von Aids ist, dass die Präparate ohne Unterbrechung täglich eingenommen werden – und zwar ein Leben lang. Die Betroffenen müssen ihre Krankheit, die Therapie und die damit verbundenen Probleme verstehen. Sie brauchen dafür die Unterstützung von Therapeuten, Beratern, Patientenlotsen und Patientenvereinigungen. Ärzte ohne Grenzen setzt sich dafür ein, die Behandlung zu vereinfachen und einer breiteren Bevölkerung Zugang zu Medikamenten zu verschaffen.



