Wednesday, 23. May 2012 | 15:56 CEST

Kesennuma, Japan, 12.03.2011: Zerstörte Häuser in der Stadt Kesennuma, in der Präfektur Miyagi.Foto: JIJI PRESS

Erdbeben und Tsunamis in Japan

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Ärzte ohne Grenzen hatte einen Tag nach dem Beben und den Flutwellen ein Team in die betroffenen Gebiete geschickt und arbeitet seither kontinuierlich in dieser Region. Mithilfe kleiner und sehr mobiler Teams ermittelte Ärzte ohne Grenzen Menschen, die die massive nationale Hilfe noch nicht erreicht hatte und errichtete mobile Kliniken. Hauptanliegen des zwölfköpfigen Teams war die Behandlung chronischer Krankheiten bei Menschen, deren übliche Behandlung durch die Naturkatastrophe am 11. März unterbrochen worden war.

Zusätzlich zum Betrieb der mobilen Kliniken in Minami Sanriku in der Präfektur Miyagi und in Taro in der Präfektur Iwate evaluierte das Team den weiteren Bedarf an Hilfe. Die Evaluierung ergab, dass der medizinische Bedarf von den nationalen Ärzten und Ärztinnen weitgehend abgedeckt wurde, aber Ärzte ohne Grenzen im Bereich der psychologischen Hilfe verstärkte Unterstützung anbieten kann.

Aus diesem Grund bitten wir von zweckgebundenen Spenden für Japan zu diesem Zeitpunkt abzusehen. Natürlich sind wir dankbar über ungebundene Spenden, die es uns ermöglichen im akuten Notfall schnell und flexibel in Japan oder anderen Krisengebieten reagieren zu können.

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