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Donnerstag, 27. November 2014 | 05:33 CET

Mittelverwendung von Ärzte ohne Grenzen Österreich

Mittelverwendung

Private Spenden sind die wichtigste Einnahmequelle von Ärzte ohne Grenzen, damit völlige Unabhängigkeit von jeglicher politischen, wirtschaftlichen oder religiösen Macht bewahrt werden kann.

Ihr Geld im Einsatz

Die Organisation Ärzte ohne Grenzen hat sich international selbst dazu verpflichtet, mindestens 80 % aller Ausgaben direkt für ihren sozialen Auftrag zu verwenden: Zur Vorbereitung und Umsetzung medizinischer Hilfsprojekte und für Witnessing. Maximal 20 % werden für nicht-operative Ausgaben - Öffentlichkeitsarbeit, Finanzbeschaffung und Administration - verwendet.

Im Jahr 2012 wurden von den Gesamtaufwendungen in der Höhe von 944 Millionen Euro mehr als 762 Millionen Euro für die Vorbereitung und Durchführung der Einsätze sowie das Witnessing (Bewusstseinsarbeit) verwendet, das sind 81 % der Ausgaben. 


Ein Teil des Ganzen

Ärzte ohne Grenzen Österreich ist einer der 23 Mitgliedsverbände der weltweit größten unabhängigen medizinischen Hilfsorganisation Médecins Sans Frontières (MSF). MSF behandelt in mehr als 60 Ländern fast neun Millionen Menschen.


Finanzielle Unabhängigkeit

Médecins Sans Frontières bezieht den Großteil seiner Erträge aus privaten Spenden. Nur so kann eine von Regierungen unabhängige Hilfe geleistet werden. Gerade bei Konflikten wie in Syrien, Afghanistan oder im Jemen diese Unabhängigkeit besonders wichtig. 2012 stammten 89 Prozent der Gesamteinnahmen von 938 Millionen Euro aus privaten Spenden.

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