Sie befinden sich hier:

Quelle: Médecins Sans Frontières Activity Report 2009
Private Spenden sind die wichtigste Einnahmequelle von Ärzte ohne Grenzen, damit völlige Unabhängigkeit von jeglicher politischen, wirtschaftlichen oder religiösen Macht bewahrt werden kann.
Ihr Geld im Einsatz
Die Organisation Ärzte ohne Grenzen hat sich international selbst dazu verpflichtet, mindestens 80 % aller Ausgaben direkt für ihren sozialen Auftrag zu verwenden: Zur Vorbereitung und Umsetzung medizinischer Hilfsprojekte und für Witnessing. Maximal 20 % werden für nicht-operative Ausgaben - Spendenbeschaffung, Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit - verwendet.
Im Jahr 2009 betrugen die weltweiten Einnahmen 665 Millionen Euro, die Ausgaben 617 Millionen. Davon wurden fast 491 Millionen Euro für Vorbereitung und Durchführung der Einsätze sowie "Witnessing" aufgewendet, was 80 % der Ausgaben entspricht.
Ein Teil vom Ganzen
Ärzte ohne Grenzen Österreich ist eine der 19 Sektionen der weltweit größten unabhängigen medizinischen Hilfsorganisation Médecins Sans Frontières (MSF). MSF behandelt in über 60 Ländern rund neun Millionen Menschen.
Finanzielle Unabhängigkeit
Médecins Sans Frontières bezieht den Großteil seiner Erträge aus privaten Spenden. Nur so kann eine von Regierungen unabhängige Hilfe geleistet werden. Gerade bei Konflikten wie in Libyen, Somalia, Süd-Sudan oder Irak ist diese Unabhängigkeit besonders wichtig. 2009 stammten 86 Prozent der Gesamteinnahmen von 665 Millionen Euro aus privaten Spenden.

