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Mittwoch, 30. Juli 2014 | 22:20 CEST

Mittelverwendung von Ärzte ohne Grenzen Österreich

Private Spenden sind die wichtigste Einnahmequelle von Ärzte ohne Grenzen, damit völlige Unabhängigkeit von jeglicher politischen, wirtschaftlichen oder religiösen Macht bewahrt werden kann.

Ihr Geld im Einsatz

Die Organisation Ärzte ohne Grenzen hat sich international selbst dazu verpflichtet, mindestens 80 % aller Ausgaben direkt für ihren sozialen Auftrag zu verwenden: Zur Vorbereitung und Umsetzung medizinischer Hilfsprojekte und für Witnessing. Maximal 20 % werden für nicht-operative Ausgaben - Spendenbeschaffung, Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit - verwendet.

Im Jahr 2011 betrugen die weltweiten Einnahmen 885,5 Millionen Euro, die Ausgaben 899,9 Millionen €. Davon wurden 736,6 Millionen Euro für Vorbereitung und Durchführung der Einsätze sowie "Witnessing" aufgewendet, was 82% der Ausgaben entspricht.


Ein Teil des Ganzen

Ärzte ohne Grenzen Österreich ist einer der 23 Mitgliedsverbände der weltweit größten unabhängigen medizinischen Hilfsorganisation Médecins Sans Frontières (MSF). MSF behandelt in über 70 Ländern rund neun Millionen Menschen.


Finanzielle Unabhängigkeit

Médecins Sans Frontières bezieht den Großteil seiner Erträge aus privaten Spenden. Nur so kann eine von Regierungen unabhängige Hilfe geleistet werden. Gerade bei Konflikten wie in Libyen, Somalia, Süd-Sudan oder Irak ist diese Unabhängigkeit besonders wichtig. 2011 stammten 89 Prozent der Gesamteinnahmen von 885,5 Millionen Euro aus privaten Spenden.

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