Hanna Spegel08.01.2014

Doku-Serie über Ärzte ohne Grenzen ab 13. Jänner im TV

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Humanitäre Hilfe im Hauptabendprogramm: Die achtteilige TV-Dokumentation "Ärzte ohne Grenzen: Dem Leben verschrieben" wird ab 13. Jänner 2014 jeden Montagabend um 20:15 Uhr exklusiv auf Servus TV ausgestrahlt.

Ein österreichisches Kamera-Team hat MitarbeiterInnen von Ärzte ohne Grenzen bei ihren Einsätzen in Krisengebieten begleitet:

Die neue TV-Serie „Ärzte ohne Grenzen: Dem Leben verschrieben" geht der Frage nach, wie die Einsatzkräfte die Situation vor Ort persönlich wahrnehmen. Welche Herausforderungen gibt es, wie sieht der Alltag aus? Was bewegt eine Ärztin, einen Wassertechniker oder eine Psychotherapeutin überhaupt dazu, mehrere Monate in einem Krisengebiet zu verbringen?

Vom Südsudan nach Paraguay: 10 Hilfsprogramme dokumentiert

Seit September 2012 hat Regisseur Stefan Tauber mehr als zehn Hilfsprogramme von Ärzte ohne Grenzen besucht, einige davon mehrmals. Die Dokumentationsreihe folgt unter anderem einem niederländischen Arzt, der im Südsudan gegen einen Hepatitis-E-Ausbruch ankämpft. Es wird gezeigt, wie er mit dieser schwierigen Situation umgeht, und wie er später die Rückkehr in sein „normales" Leben und in seinen Beruf in einem modernen Krankenhaus in Holland erlebt. Im Nordirak wird eine österreichische Psychotherapeutin bei ihrer Arbeit mit syrischen Flüchtlingskindern gezeigt, während im Tschad die Tätigkeit in einem Nothilfeprogramm für akut mangelernährte Kinder dokumentiert wird. Anhand der porträtierten Personen wird ein realistisches Bild der Arbeit von Ärzte ohne Grenzen vermittelt, bei dem auch Raum für eine kritische Auseinandersetzung frei gelassen wird.

1. Episode: 5 EinsatzmitarbeiterInnen im Portrait

In der ersten Folge der TV-Serie, die am 13. Jänner zu sehen ist, werden fünf EinsatzmitarbeiterInnen von Ärzte ohne Grenzen porträtiert: Der Österreicher Ricardo Baumgarten (53) gibt sein Architekturbüro in Linz auf um für neun Monate in Kenia zu arbeiten - dort ist er für den Aus- und Neubau von Krankenhäusern im benachbarten Südsudan verantwortlich. Dort wiederum kämpft der holländische Arzt Maarten Dekker (34) gegen den Ausbruch einer Hepatitis E-Epidemie im Flüchtlingslager Batil:


Maarten Dekker mit einer jungen Patientin im Südsudan bei Dreharbeiten für die Doku-Serie (c) Servus TV

Ebenfalls im Südsudan kümmert sich der deutsche Zivil- und Wassertechniker Erik Heyer (34) um die Trinkwasserversorgung für Flüchtlinge im Doro Camp. Weiters stellt sich die deutsche Ärztin Katharina Totz (30) vor, die im Rahmen ihres Einsatzes in der Demokratischen Republik Kongo das mobile Team zur Bekämpfung der Schlafkrankheit unterstützt. Die ebenfalls deutsche Gynäkologin Sabrina Othman (30) betreut PatientInnen im Flüchtlingslager Gendrassa, wo sie für die Krankenstation im Lager zuständig ist.

Ärzte ohne Grenzen: Dem Leben verschrieben" wurde im Auftrag von Terra Mater Factual Studios verwirklicht. Die acht Folgen zu je 50 Minuten werden ab 13. Jänner 2014 jeden Montagabend um 20.15 Uhr auf Servus TV ausgestrahlt. Auf der Sendungsseite von Servus TV sind alle Ausstrahlungstermine, der Trailer der Sendung, Fotos der Aufnahmen sowie detaillierte Portraits der acht ProtagonistInnen von Ärzte ohne Grenzen zu finden: www.servustv.com

Hinweis: Teil der Kooperation ist auch eine Spenden-Aktion des Terra Mater Magazins: Ein Teil jedes neu abgeschlossenen Abonnements wird an Ärzte ohne Grenzen gespendet - hier Abo bestellen!

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