Demokratische Republik Kongo: Zwei Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen kurzfristig entführt

Kinshasa/Wien, am 5. April 2012. Zwei Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen sind am Mittwoch in der Demokratischen Republik nach einer Entführung gesund und wohlbehalten freigelassen worden. Der Krankenpfleger und der Logistiker waren wenige Stunden zuvor nahe des Ortes Nyanzale in der Provinz Nord-Kivu während einer Autofahrt entführt worden.

Ärzte ohne Grenzen hat als Reaktion auf diesen sehr ernsten Vorfall die Mitarbeiter aus dem Krankenhaus in Nyanzale und aus zwei nahegelegenen Gesundheitsstationen evakuiert.

Die Organisation hat sofort einen Teil der Aktivitäten im Nord-Kivu unterbrochen. Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Verschlechterung der Sicherheitslage in der Provinz, die sich sowohl auf die Bevölkerung als auch auf die Arbeit von Hilfsorganisationen sehr negativ auswirkt, werden die Projekte von Ärzte ohne Grenzen im Nord-Kivu nun einer gründlichen Überprüfung unterzogen. 

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