Chile

Erste Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen in Chile angekommen

Erste Einsatzmitarbeiter sind aus Argentinien in Santiago eingetroffen und machen sich auf den Weg in die Region Maule, um den Bedarf an Hilfe in den Küstenstädten der Region festzustellen. Weitere Hilfskräfte befinden sich auf dem Weg nach Chile.

Ein Erkundungsteam von Ärzte ohne Grenzen ist in der chilenischen Hauptstadt Santiago eingetroffen, um zu klären, welchen Bedarf an Hilfe es bei der Bevölkerung gibt, die von dem schweren Erdbeben von Samstag Morgen betroffenen ist. Ärzte ohne Grenzen ist mit den chilenischen Regierungsbehörden in Kontakt, um den Hilfseinsatz zu koordinieren. Ein erstes Team wird heute von Santiago in die südlich der Hauptstadt gelegene Region Maule reisen, um den Bedarf an Hilfe in den Küstengebieten der Region festzustellen.

Ärzte ohne Grenzen plant, den Schwerpunkt auf die Gebiete nahe des Epizentrums zu legen, besonders auf abgelegene Dörfer, die die Hilfe langsamer erreicht. Nach ersten Berichten sind auch schwieriger erreichbare Küstengebiete abseits der städtischen Zentren stark von dem Beben betroffen.

Das erste Team von Ärzte ohne Grenzen, das zum Teil schon in Chile angekommen, zum Teil noch am Weg ist, besteht aus Ärzten, Logistikern und einer Krankenschwester aus Argentinien, Bolivien, Panama, Mexiko und Chile.

Das könnte Sie auch interessieren

Teilen

Vervielfältigen