Serbien

Fotobericht: 3.000 Menschen in Grenzgebiet gestrandet

3.000 Menschen saßen Sonntag Nacht an der Serbisch-Kroatischen Grenze fest, unter ihnen Kinder und ältere Menschen. Sie verbrachten die Nacht ohne Schutz vor Regen und Kälte. Durch die Grenzschließungen und beschränkte Einreisebedingungen müssen wir auch weiterhin mit ähnliche Krisensituationen rechnen. Die Temperaturen werden in den kommenden Wintermonaten noch weiter sinken.

 „Wir können nicht solange warten, bis etwas Dramatisches passiert", fordert Aurelie Ponthieu, unsere humanitäre Beraterin. „Es müssen jetzt sofort sichere und angemessene Durchreisebedingungen garantiert werden.“

„Was wir sehen, ist ein die Folge eines Mangels an Koordination und Führungswillen, wodurch verletzliche Flüchtlinge ohne einem Dach über dem Kopf und jeglicher Hilfe, die sie so dringend benötigten, alleine gelassen werden“, so Elisabetta Faga, unsere Nothilfekoordinatorin in der Balkanregion. „Während sie auf den Grenzübertritt warten, brauchen und verdienen die Menschen grundlegende humanitäre Hilfe, einschließlich Nahrung, Unterkunft, Wasser und Toiletten.“

 

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