Zentralafrikanische Republik

Fotobericht: “Früher war ich Fotograf”

Der Fotograf Ahmad Mahamad gehört zu den Hunderttausenden Vertriebenen, die Opfer der anhaltenden Krise in der Zentralafrikanischen Republik sind. Die internationale Aufmerksamkeit für das Land ist gering und steht in keinem Verhältnis zur Not der Menschen.

Ende des Jahres 2013 hatte eine blutige Machtübernahme das Land destabilisiert – seither prägt Gewalt die Situation dort. Muslimische und christliche Gruppen – die Seleka-Rebellen und die Anti-Balaka-Milizen – bekämpfen sich. Der Konflikt zwischen den Gemeinschaften, der das Land spaltet, hat aber nichts mit einem Religionskrieg zu tun – ihm liegen Machtinteressen zugrunde.

Unter den Bildern unserer Reportage sind auch Fotos von Ahmad Mahamad, die vom schwierigen Leben in einer der 50 kleinen Schutzenklaven erzählen. In der Zentralafrikanischen Republik starben 5.000 Menschen infolge des Konflikts, 800.000 flohen im Land und zahlreiche Menschen in die Nachbarländer Tschad, Kamerun und Demokratische Republik Kongo.

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