Japan

Japan: Teams von Ärzte ohne Grenzen versuchen, in das zerstörte Gebiet zu gelangen

Nachdem am Freitag Nachmittag ein Erdbeben der Stärke 8,9 und darauf folgende Tsunamis im Nordosten von Japan schwere Verwüstungen angerichtet haben, versuchen zwei dreiköpfige Teams von Ärzte ohne Grenzen/Médecins Sans Frontières (MSF) die am schlimmsten betroffenen Gebiete in den Provinzen Iwate und Miyagi zu erreichen.

Der Landweg in diese Region ist durch die Überflutungen nach den Tsunamis blockiert. Die Teams von Ärzte ohne Grenzen, bestehend aus medizinischen Mitarbeitern und Logistikern, werden versuchen, die betreffenden Gebiete mit Hubschraubern zu erreichen. Sobald sie dort sind, werden sie mit den örtlichen für den Noteinsatz zuständigen Behörden Kontakt aufnehmen, um festzustellen, was der Bedarf an medizinischer Hilfe ist. Weiter 25 medizinische und logistische Mitarbeiter in Japan stehen bereit, zu reagieren, sobald die Lage erkundet ist.

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