Protest gegen mangelndes Engagement in der Humanitären Hilfe

Gemeinsam mit Organisationen aus dem Bereich der Humanitären Hilfe und der Entwicklungszusammenarbeit protestierte Ärzte ohne Grenzen am Freitag zum Auftakt einer gemeinsamen Kampagne vor dem Parlament gegen die Kürzungen der staatlichen Entwicklungshilfe und die geringe Dotierung des Auslandskatastrophenfonds.

Dr. Reinhard Dörflinger, Präsident von Ärzte ohne Grenzen Österreich, war Teil einer Delegation, die am Nachmittag die Anliegen auch Bundespräsident Heinz Fischer überbrachte: „Österreich ist was das humanitäre Engagement betrifft mittlerweile unter den Schlusslichtern Europas - das ist angesichts des Reichtums unseres Landes beschämend.“

Ärzte ohne Grenzen hatte bereits im vergangenen Mai  klarere Strukturen und größere Transparenz bei den Mittelvergabe für die Internationale Humanitären Hilfe gefordert und die Akkreditierung bei der Austrian Development Agency (ADA) angesichts der Kürzungen zurückgezogen.

Mehr Informationen zur Kampagne

Teilen

Vervielfältigen