Unsere Hilfe in der Elfenbeinküste

Ärzte ohne Grenzen Hilfe in der Elfenbeinküste
Jean-Christophe Nougaret/MSF

<p>Katiola, Elfenbeinküste, 20.03.2017: Die Mutter-Kind-Station des Krankenhauszentrums in Katiola. Mit unserem Programm versuchen wir, die hohe Mütter- und Kindersterblichkeit zu senken.</p>

Unsere Aktivitäten im Überblick:

Ärzte ohne Grenzen setzte im Jahr 2019 die Hilfe in der Elfenbeinküste fort, um vor allem die Gesundheit von Müttern und Kindern zu verbessern. Im Laufe des Jahres übergaben wir all unsere Aktivitäten in diesem Bereich an die lokalen Behörden.

Die Hilfe in der Elfenbeinküste im Einzelnen (Auszug):

Fünf Jahre lang konzentrierten wir uns auf die Mutter-Kind-Versorgung, da die Sterblichkeitsrate von Müttern und Neugeborenen während der Schwangerschaft und Geburt in der Elfenbeinküste sehr hoch war. 2019 unterstützten wir weiterhin das Referenzkrankenhaus in Katiola in der ländlichen Region Hambol, im Zentrum des Landes. Wir nahmen Säuglinge auf und verbesserten das Überweisungssystem für geburtshilfliche Notfälle und solche bei Neugeborenen. Zudem unterstützten wir die Krankenhäuser in Dabakal und Niakara sowie sechs Kliniken.

Um Übertragungen von Hepatitis B von der Mutter auf das Kind zu verringern, führten wir gemeinsam mit den Behörden eine Impfung nach der Geburt ein. 2019 wurden zahlreiche Neugeborene gegen Hepatitis B geimpft.

Da die Zahl an geburtshilflichen Komplikationen beträchtlich zurückging, übergaben wir alle Aktivitäten im Jahresverlauf an die lokalen Behörden.

Ärzte ohne Grenzen leistete erstmals 1990 Hilfe in der Elfenbeinküste.

Mai 2020

Quelle: International Activity Report 2019

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