Unsere Hilfe in Indien

Unsere Aktivitäten im Überblick:

Ärzte ohne Grenzen setzte im Jahr 2019 die im Vorjahr erstmals begonnene umfassende Hilfe in Indien fort, da das Gesundheitssystem weiterhin mit der Versorgung von Millionen Menschen überlastet war.

  • 55.000 ambulante Sprechstunden
  • 4.540 psychologische Einzelgespräche
  • 2.360 antiretrovirale Behandlungen der ersten Therapielinie
  • 1.440 neue Tuberkulose-Patient*innen
  • 1.390 neue Hepatitis C-Behandlungen
  • 960 Patient*innen in ambulanten Ernährungsprogrammen aufgenommen

Unsere Hilfe in Indien im Einzelnen:

Im Bundesstaat Manipur versorgten wir in Churachandpur, Chakpikarong und Moreh Patient*innen, die an HIV, Hepatitis C und herkömmlicher oder resistenter Tuberkulose erkrankt waren. Unsere Teams boten zudem im Unionsterritorium Jammu und Kaschmir psychologische Hilfe an, da die Bevölkerung unter den Folgen des jahrelangen Konflikts litt. Im Bezirk Jahangirpuri, im Norden Dehlis, betreuten wir eine Klinik für Überlebende sexueller und häuslicher Gewalt. Im Bundesstaat Bihar behandelten wir HIV-Patient*innen im fortgeschrittenen Stadium, und im Bundesland Jharkhand versorgten wir mangelernährte Kinder.

In Mumbai setzten wir die enge Kooperation mit den Nationalen Tuberkulose- und HIV-Programmen fort, um die Häufigkeit der Erkrankungen und die Todesraten zu senken. Das Hepatitis C-Programm, das wir im Bundesstaat Uttah Pradesh unterstützten, übergaben wir 2019 an die Behörden. Zudem betreuten wir mobile Kliniken, um Menschen in entlegenen Dörfern der Bundesstaaten Andhra Pradesh, Chhattisgarh und Telangana zu versorgen.

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 1999 Hilfe in Indien an.

Mai 2020

Quelle: International Activity Report 2019

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