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1984

Project start

16,5

Mio. EUR

Expenses

1232

Employees

Country comparison Austria & Sierra Leone

AT
SL
83.80
55.50

Life expectancy rate female

in years

Source: WHO, data.worldbank.org

AT
SL
79.40
53.85

Life expectancy rate male

in years

Source: WHO, data.worldbank.org

AT
SL
3.00
80.90

Infant mortality rate

per 1000 births

Source: WHO, data.worldbank.org

AT
SL
5.20
0.03

Number of doctors

per 1000 population

Source: WHO, data.worldbank.org

Unsere Hilfe in Sierra Leone 2020

  • 140.099 ambulante Konsultationen
  •  
  • 53.052 Malaria-Behandlungen
  •  
  • 5851 Entbindungen
  •  
  • 11.436 stationäre Aufnahmen

Fokus auf Mütter und Kinder

Die Sterblichkeitsraten von Müttern und Kindern in Sierra Leone gehören zu den höchsten weltweit. Wir konzentrierten uns daher auf die Gesundheitsversorgung von Kindern unter fünf Jahren, Schwangeren und stillenden Müttern in 13 Kliniken in Gorama Mende, Wandor und Nongowa sowie im Krankenhaus in Hangha. Unsere Teams unterstützten stationäre Ernährungszentren, Kinderheilkunde und Malaria-Behandlungen. Außerdem betreuen sie im Bezirk Tonkolili ein Mutter-Kind-Programm im Krankenhaus in Magburaka sowie in neun Kliniken.

Kampf gegen Tuberkulose

Im Bezirk Bombali kooperierten wir mit dem Nationalen Tuberkulose-Programm, um eine ambulante Versorgung für Patient:innen mit resistenter Tuberkulose aufzubauen. Zudem unterstützten wir weiterhin die wichtigste Tuberkulose-Klinik in der Hauptstadt Freetown. Als sich die Covid-19-Pandemie ausbreitete, standen wir den Behörden beiseite, um ein 120-Betten-Krankenhaus  in Freetown in ein Behandlungszentrum zu verwandeln. Zudem renovierten wir in Kenema ein Krankenhaus und richteten es als Covid-19-Klinik ein.

2019

MSF Tonkolili Distrikt Sierra Leone
Guiseppe La Rosa/MSF
Tonkolili Distrikt, Sierra Leone, 23.01.2018: Im Kampf gegen die hohe Kindersterblichkeit. 

Unsere Aktivitäten im Überblick:

  • 115.900 ambulante Sprechstunden
  • 46.600 Malariabehandlungen
  • 32.200 Schwangerenberatungen
  • 4.600 Entbindungen
  • 1.570 Aufnahmen von Kindern in stationären Ernährungsprogrammen

Die Hilfe in Sierra Leone im Einzelnen:

2019 unterstützten wir im Bezirk Kenema 13 Kliniken in Gorama Mende, Wandor und Nongowa sowie das Krankenhaus in Hangha. Dabei konzentrierten wir uns auf Schwangere und Neugeborene, da die Sterblichkeitsrate von Müttern und Kindern in Sierra Leone zu den weltweit höchsten gehört. Im Krankenhaus betreuten wir u. a. die Pädiatrie, Notaufnahme, Intensivstation oder das stationäre Ernährungszentrum. Auch bei der Malaria-Behandlung fokussierten wir uns auf Kinder, Schwangere und stillende Mütter. Im Bezirk Tonkolili betreuten wir ein Mutter-Kind-Programm und unterstützten das Bezirkskrankenhaus sowie acht Kliniken.

Wir leisteten logistische Hilfe bei einem Masernausbruch im Bezirk Kambia und unterstützten Impfkampagnen gegen Masern und Röteln in den Bezirken Kenema und Tonkolili. Als es im November zu Fällen von Lassafieber kam, stellten wir medizinisches Material und Expertise zur Verfügung. Im Bezirk Bombali starteten wir ein Projekt zur Behandlung von resistenter Tuberkulose.

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 1986 Hilfe in Sierra Leone an.

Mai 2020

Quelle: International Activity Report 2019

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