Ein wichtiger Aspekt Arbeit von Ärzte ohne Grenzen in Österreich ist, die Schwerpunkte und Herausforderungen der internationalen humanitären Hilfe der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In Ausnahmefällen wird die Organisation auch im Land selbst aktiv, um Missstände aufzuzeigen und punktuell Unterstützung einzubringen.

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Logistiker Volker Pelzmann führt eine Schulgruppe durch die Ausstellung
Hanna Spegel/MSF
Graz, 12.12.2016: Logistiker Volker Pelzmann führt eine Schulgruppe durch die Ausstellung "Hilfe aus nächster Nähe". Mit Veranstaltungen in ganz Österreich stellen wir laufend Schwerpunkte unserer weltweiten Arbeit vor.

Mai 2017: Jahrespressekonferenz

Bei unserer Jahrespressekonferenz in Wien haben wir dazu aufgerufen, die Hilfe für die Bevölkerung im Jemen deutlich auszuweiten. Bei der Vorstellung des Jahresberichts warnten wir, dass derzeit zu wenig Hilfe bei den direkt Betroffenen des Konflikts ankommt. Besonders besorgt sind wir über die zunehmende Kriminalisierung der Seenotrettung im Mittelmeer.

Über die Hilfe im Jemen und im Mittelmeer sowie in weiteren Krisengebieten informieren wir im Jahresbericht, der im Mai veröffentlicht wurde. Darin legen wir dar, welche Hilfsprogramme im vergangenen Jahr mit Spenden aus Österreich unterstützt wurden. Die österreichische Sektion hat 2016 insgesamt 19,2 Millionen Euro für die medizinische und humanitäre Nothilfe in 26 Ländern ausgegeben. Weitere 1,6 Millionen Euro flossen in die Vorbereitung und Unterstützung der Hilfseinsätze. Insgesamt spendeten im vergangenen Jahr 211.000 Privatpersonen und Unternehmen eine Gesamtsumme von 25,8 Millionen Euro für unsere Nothilfe.

Zum Jahresbericht

Dezember 2016: Unterstützung für Behandlungszentrum HEMAYAT in Wien

Viele Menschen, die in den vergangenen beiden Jahren nach Europa geflohen sind und in Österreich Schutz gefunden haben, sind traumatisiert und auf professionelle psychologische Hilfe angewiesen. Doch es fehlt an entsprechenden Angeboten. Ärzte ohne Grenzen Österreich unterstützt deshalb das Betreuungszentrum HEMAYAT, das auf die Behandlung von Folter- und Kriegsüberlebenden spezialisiert ist.

Pressemeldung

August 2015: Dringender Handlungsbedarf in Traiskirchen

Ein am 25. August 2015 von Ärzte ohne Grenzen veröffentlichter Bericht zeigte: Im Betreuungszentrum Traiskirchen besteht dringender Handlungsbedarf. Die zu diesem Zeitpunkt gebotenen Aufnahmebedingungen verletzen nicht nur die Rechte, sondern auch die Würde der in Österreich Schutz suchenden Menschen.

Bericht zum Download (PDF)

Als Sofortmaßnahme hatte Ärzte ohne Grenzen dem Innenministerium bereits nach dem ersten Besuch empfohlen, zur Entschärfung der prekären humanitären Lage unabhängigen Organisationen ungehinderten Zutritt zum Gelände des Zentrums zu gewähren, um dort einen unterstützenden medizinischen Dienst anzubieten.

In einem weiteren Schritt starteten mehrere Hilfsorganisationen  darunter auch Ärzte ohne Grenzen  gemeinsam die Initiative "Medical Aid For Refugees", um schnell und flexibel bereits bestehende oder neue medizinische Strukturen zu unterstützen. Mitte August 2015 wurde mit der Versorgung von Flüchtlingen begonnen. Mehr dazu auf der Website medicalaidforrefugees.at

Als weltweit in Flüchtlingskrisen tätige Organisation appelliert Ärzte ohne Grenzen an die österreichische Bundesregierung, die Länder und Gemeinden, die unmittelbare Verantwortung für die Betreuung der in Österreich Schutz suchenden Menschen wahrzunehmen und eine menschenwürdige Unterbringung, sowie eine medizinische und psychosoziale Betreuung nach gängigen humanitären Standards sicherzustellen.

Weitere Berichte zu Aktivitäten, Veranstaltungen, Kampagnen und Co in Österreich finden Sie hier: