Aktion

Mapathon: Vergessene Krisenregionen auf die Landkarte setzen

02. 03.
Aktion
Wien
© Hanna Spegel/MSF @ Mapathon Prag, 31.01.2017

Bei „Mapping-Partys“ helfen Freiwillige, vernachlässigte Krisenregionen auf die Karte zu setzen. Diese Daten sind für die Arbeit von Hilfsorganisationen wichtig, damit sie im Krisenfall schneller und gezielter reagieren können. Der nächste Mapathon findet am Vorabend des Humanitären Kongress Wien statt.

Machen Sie mit und unterstützen Sie aktiv die Arbeit humanitärer Organisationen: Zeichnen Sie Dörfer, Straßen und andere geografische Details auf Satellitenaufnahmen abgelegener Gebiete ein, die von Naturkatastrophen, Krankheiten oder Konflikten betroffen sind. Sie leisten so einen wichtigen Beitrag für unsere medizinische Nothilfe - und es sind keinerlei Vorkenntnisse nötig!

Die Veranstaltungen finden im Rahmen des Projekts Missing Maps statt, das von Ärzte ohne Grenzen, dem Österreichischen Roten Kreuz und dem Humanitarian Open Street Map Team gegründet wurde.

Wer kann mitmachen?

Jeder kann mitmachen, egal ob AnfängerIn oder erfahrener Mapper. Mitzubringen ist lediglich ein eigener Laptop (inkl. Maus).

Wann & wo findet der nächste Mapathon statt?

Donnerstag, 2. März 2017
17 bis 21 Uhr
im Rahmen des Humanitären Kongress Wien

Universität Wien
Weinzierl Saal
Universitätsring 1
1010 Wien

Anmeldung: vienna.mapathon@vienna.msf.org

Achtung, Anmeldung unbedingt erforderlich - es gibt nur limitierte Plätze!

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Warum sind genaue Karten so wichtig?

Wir sind es gewohnt, per Knopfdruck detaillierte Landkarten auf unserem Smartphone oder Computer zur Verfügung zu haben. Doch nach wie vor gibt es für viele Gebiete in ärmeren Weltregionen keine detaillierten Karten. Bricht eine Krise aus, stellt dies Helfer und Helferinnen vor große Probleme. Es ist oft unmöglich, genau zu erfassen, wo und wie viele Menschen in den am stärksten gefährdeten Regionen von einer Krise betroffen sind. Fehlende Karten machen es auch schwierig, Impfkampagnen zu planen, zu verstehen, wie Krankheiten sich verbreiten und lebensrettende Hilfe zu leisten. Mit hochwertigen Landkarten können Organisationen im Krisenfall besser und schneller reagieren.

Die geografischen Daten, die in Mapathons erhoben werden, stehen via OpenStreetMap internationalen und lokalen Nichtregierungsorganisationen zur Verfügung. Die Plattform garantiert, dass alle Daten, die im Rahmen des Projekts gesammelt werden, der Öffentlichkeit frei zugänglich sind.

Wie kann man sonst helfen?

Für alle, die nicht zum Event selbst kommen können, gibt es die kostenlose App Mapswipe, mit der man direkt und in wenigen Minuten am Smartphone aktiv werden kann: Hier mehr über Mapswipe erfahren

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