Laborantin und Laborant

Tuberkulose  Malaria  HIV/AIDS  Schlafkrankheit: Das sind nur einige der sogenannten "vernachlässigten" Krankheiten, zu deren Bekämpfung sehr oft biomedizinische Analytikerinnen und Analytiker in unsere Hilfsprojekte entsendet werden.

Nur ein funktionierendes Labor, das verlässliche Ergebnisse liefert, kann als Basis für Diagnosen und damit für erfolgreiche Behandlungsstrategien dienen. Das zu gewährleisten ist Aufgabe der biomedizinischen Analytikerinnen und Analytiker. In dieser Position sind Sie vor allem mit dem Aufbau und der Verbesserung von routinediagnostischen Laboreinrichtungen und Qualitätskontrollen betraut – sowohl in lokalen Gesundheitsstationen als auch in Spitälern.

Wie bei den meisten Einsätzen von Ärzte ohne Grenzen steht auch hier die Aus- und Weiterbildung von einheimischem Laborpersonal im Vordergrund wie z.B. bei Tuberkuloseprogrammen, bei denen das Personal in der Implementierung der DOTS-Behandlungsmethode geschult wird. Gelegentlich kommen biomedizinische Analytikerinnen und Analytiker auch bei der Durchführung von Feldstudien (z.B. Malaria-Resistenz) zum Einsatz.

Spezielle Anforderungen:

  • Diplom der Biomedizinischen Analytik und zwei Jahre Labor-Praxis nach Erlangung des Diploms (idealerweise in einem Routinelabor)
  • Empfohlen: Kenntnisse in Tropenmedizin oder TBC, AIDS/HIV, Parasitologie; Erfahrung mit Bluttransfusionen
  • Mindestens sechs bis neun Monate Verfügbarkeit für einen Einsatz
  • Ausgezeichnete Englischkenntnisse; Französischkenntnisse von Vorteil

Video-Interview

Margareta Ahrer, Laborspezialistin bei Ärzte ohne Grenzen, berichtet von der labortechnischen Arbeit in unseren Hilfsprogrammen.

In Kooperation mit whatchado

 

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