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Landkarten können Leben retten

Wenn Menschen Hilfe benötigen, zählt jede Sekunde. Um schnell dorthin zu kommen, wo die Not am größten ist, braucht man deswegen vor allem eines: gutes Kartenmaterial. Doch genau das ist oft nicht vorhanden. Hier kommen die Geoinformationsystems-Experten von Ärzte ohne Grenzen ins Spiel. Sie verbessern bestehende Karten oder erstellen neue - und bringen die Einsatzteams dorthin, wo sie am dringendsten gebraucht werden.

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Orientierung für den Einsatz

Straßen, Ortschaften, Siedlungen, Kliniken, Wasserläufe - die Infrastruktur in Einsatzländern zu kennen, ist für die Teams von Ärzte ohne Grenzen sehr wichtig. Nur so lassen sich Einsätze verlässlich planen. Und nur so kommt Hilfe schnell bei den Patientinnen und Patienten an.

Oft ist Kartenmaterial aber unzuverlässig oder nicht vorhanden. Neue Karten zu erstellen oder bestehende zu verbessern - das ist die Aufgabe des Geoinformationssystems „GIS“.

So wirkt Ihre Spende

  • Einsatzgebiete von Ärzte ohne Grenzen sind oft abgelegen und deswegen schlecht oder gar nicht kartografiert. Das erschwert die Versorgung der Menschen vor Ort.

    Bild: Paul Odongo/MS
  • Manchmal müssen sich Einsatzteams behelfsmäßige Karten zeichnen, um sich zu orientieren oder einen Einsatz zu planen..

    Bild: MSF
  • Langfristig braucht es verlässlicheres Kartenmaterial, doch das muss oft neu erstellt werden. Grundlage dafür sind Satellitenbilder der Region.

    Bild: MSF
  • Die Satellitenbilder werden entweder aus Archiven gekauft oder bei Bedarf gänzlich neu aufgenommen.

    Bild: MSF
  • Freiwillige des Missing Maps Project digitalisieren die Satellitenbilder und verorten Gebäude und Straßen in betroffenen Gegenden.

    Bild: Bruno De Cock
  • So erstellte Landkarten kamen beispielsweise bei Einsätzen in Mosambik und im Tschad zum Einsatz.

    Bild: MSF

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Jeder Euro zählt!

Satellitenbilder sind die Basis für Landkarten. Sie helfen dabei zu verstehen, wo Menschen wohnen und was sie brauchen. Je größer der Bildausschnitt und je höher die Auflösung, desto detaillierter wird das Kartenmaterial.

  • Jeder Betrag hilft, Kartenmaterial zu verbessern!
  • Mit einer Spende von 170 EUR ermöglichen Sie den Kauf eines Satellitenbilds von ca. 25 Quadratkilometern.
  • Mit 350 EUR kann ein ganzer Karten-Produktionstag finanziert werden.
  • 3.500 EUR ermöglichen zehn Karten-Produktionstage.

Das Missing Maps Project

Die GIS-Experten von Ärzte ohne Grenzen arbeiten eng mit dem Missing Maps Project zusammen. Im Rahmen dieses Projektes kartografieren Freiwillige rund um den Globus abgelegene Gegenden und machen so Menschen in Not sichtbar. Die Landkarten stellen sie NGOs wie Ärzte ohne Grenzen zur Verfügung. Mehr Infos unter https://www.missingmaps.org/

Mag. Astrid Glatz

Kontaktieren Sie uns gerne

Claudia Ackerl

[email protected]
Telefon: +43 1 267 51 00 13
Ärzte ohne Grenzen
Taborstraße 10, 1020 Wien

Erste Bank
IBAN: AT43 2011 1289 2684 7600
BIC: GIBAATWWXXX
Stichwort: GIS

Richtlinien zur Spendenannahme

Aufgrund unserer Prinzipien nehmen wir aus einigen Branchen keine Spenden an. Dazu zählen Firmen aus der

  • Waffen- und Rüstungsindustrie
  • Rohstoffförderung: Erdgas, Erdöl, Gold, Diamanten
  • Alkohol- und Tabakindustrie
  • Erotikindustrie
  • Glücksspielindustrie
  • Pharmazeutische Forschung und Arzneimittelherstellung

Wenn Sie unsicher sind, ob Ärzte ohne Grenzen Spenden von Ihrem Unternehmen annehmen kann, melden Sie sich bitte vor einer Spende bei uns. Vielen Dank!

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