Medienspiegel 2017

Hier finden Sie eine Auswahl von Medienberichten im Zusammenhang mit der Arbeit von Ärzte ohne Grenzen.

orf.at, 10.04.2017
Die Lebensader der Katastrophenhilfe
Orf.at hat das Logistikzentrum von Ärzte ohne Grenzen in Brüssel besucht. Rund 11.000 verschiedene Artikel sind hier verfügbar: Von Medikamenten über aufblasbare Kliniken und große Zelte bis zu USB-Ladern und üblichen Klebebändern ist fast alles vorhanden, was bei einem Einsatz gebraucht werden kann. Es entstand auch eine Bildstrecke.

Tiroler Tageszeitung, 09.04.2017
Wir sind Helfer, keine Polizei
Statt Hilfsorganisationen zu kritisieren, sollte endlich über realistische Alternativen zur Flucht über das Mittelmeer geredet werden. Kommentar von Margaretha Maleh, Präsidentin von Ärzte ohne Grenzen Österreich.

derstandard.at, 08.04.2017
Luftangriffe auf Spitäler: Fotoforensiker sollen Kriegsverbrechen aufklären
Britische Forscher untersuchen im Auftrag von Ärzte ohne Grenzen Bombardements medizinischer Einrichtungen u.a. in Syrien.

orf.at, 06.04.2017
Kein Ergebnis bei UNO-Sitzung
Nach dem Giftgasangriff in Syrien fordert der Westen Sanktionen. Nach Angaben der Organisation Ärzte ohne Grenzen lassen die Symptome der syrischen Bombenopfer auf den Einsatz von Chemiewaffen schließen.

Profil, 03.04.2017
Das Böse an den Guten
Organisationen wie Ärzte ohne Grenzen springen dort ein, wo Staaten versagen. Sie werden gebraucht und gehasst. Was steckt hinter dem NGO-Bashing?

Die Presse, 29.03.2017
NGO-Debatte: Das Dilemma der Flüchtlingshelfer im Mittelmeer
Sebastian Kurz beklagt wie die EU-Grenzschutzorganisation Frontex, dass NGOs den Schleppern in die Hände spielen. Die Hilfsorganisationen fühlen sich von den Behörden im Stich gelassen. Edward Taylor, Koordinator von Ärzte ohne Grenzen auf dem Such- und Rettungsschiff Aquarius, berichtet wie ein Einsatz funktioniert.

Der Standard, 28.03.2017
Jemeniten zwischen Hammer und Amboss
Über den vergessenen Krieg im Jemen. Ärzte ohne Grenzen zieht sich aus einem Krankenhaus in der Nähe von Ibb zurück.

kurier.at, 27.03.2017
Die Route, die sich kaum schließen lässt
Fragen und Antworten zur Seenotrettung am Mittelmeer. Mario Thaler, Geschäftsführer von Ärzte ohne Grenzen in Österreich, betont, dass Ärzte ohne Grenzen vor Ort ist, um Menschenleben zu retten. Die Organisation hält sich laut Thaler an die Gesetze und operiert 25 Seemeilen vor der libyschen Küste, dringt daher nicht in libysche Hoheitsgewässer ein

derstandard.at, 27.03.2017
Bundespräsident Van der Bellen lobt Arbeit von NGOs
Gemeinsam mit Vertretern anderer Organisationen war Margaretha Maleh, Präsidentin von Ärzte ohne Grenzen Österreich, zu Gast bei Bundespräsident Alexander van der Bellen.Hilfsorganisationen seien "als Teil der Zivilgesellschaft nicht hoch genug einzuschätzen" - derstandard.at/2000054891880/Bundespraesident-Van-der-Bellen-lobt-Arbeit-von-NGOsHilfsorganisationen seien "als Teil der Zivilgesellschaft nicht hoch genug einzuschätzen" - derstandard.at/2000054891880/Bundespraesident-Van-der-Bellen-lobt-Arbeit-von-NGOs
Margaretha Maleh (Ärzte ohne Grenzen), deshalb für ihre unermüdliche und engagierte Arbeit "herzlich Danke" gesagt - derstandard.at/2000054891880/Bundespraesident-Van-der-Bellen-lobt-Arbeit-von-NGOs

orf.at, 27.03.2017
Van der Bellen lobt Arbeit von NGOs nach Kritik
Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat Vertreter der Hilfsorganisationen Caritas, Rotes Kreuz, Diakonie und Ärzte ohne Grenzen getroffen und die Arbeit der NGOs gelobt.

Profil, 27.03.2017
Dann ließen sie die Hunde los
Nicht nur die Erzählungen der mutmaßlichen Opfer, sondern auch die medizinischen Befunde von Hilfsorganisationen wie Ärzte ohne Grenzen deuten darauf hin, dass es hinter dem mit rasiermesserscharfem Stacheldraht bewehrten Grenzzaun, der die Puszta-Landschaft zwischen Serbien und Ungarn durchschneidet, brutal zugeht.

Kurier, 26.03.2017
Buch über Traiskirchen: NGOs weisen Kritik zurück
Berichten des ehemaligen Leiters des Flüchtlingslagers Traiskirchen, Franz Schabhüttl, zufolge, sei die Kritik an der medizinischen Versorgung überzogen gewesen. Ärzte ohne Grenzen wies den Vorwurf zurück.

kleinezeitung.at, 26.03.2017
Mehr als tausend Bootsflüchtlinge vor Libyens Küste gerettet
Vor der libyschen Küste sind mehr als tausend Bootsflüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet worden. Wie die Hilfsorganisationen SOS Mediterranee und Ärzte ohne Grenzen mitteilten, wurden die Flüchtlinge in der Nacht zum Sonntag von mehreren Schlauch- und Holzbooten geborgen.

Tiroler Tageszeitung, 26.03.2017
Schlagabtausch wegen Kurz
Ärzte ohne Grenzen: "Wir sind ausschließlich auf hoher See, um Menschenleben zu retten." Gerichtet ist das an Außenminister Sebastian Kurz.

Kurier, 25.03.2017
Kurz will EU-Einsatz an Libyens Küste
Ärzte ohne Grenzen wies die Vorwürfe von Außenminister Sebastian Kurz scharf zurück. Geschäftsführer Mario Thaler: "Was wäre die Alternative - sollen wir uns zurückziehen, die Menschen sich selbst überlassen, nur um Menschenschmuggel schwieriger zu machen? Sollen wir sie ertrinken lassen? Besonders empörend ist der Vorwurf, wir würden dafür verantwortlich sein, dass mehr Menschen im Mittelmeer sterben würden."

wienerzeitung.at, 24.03.2017
Wenn die Sonne scheint, strömen Verletzte in die Klinik
Ein Chirurg von Ärzte ohne Grenzen erzählt vom Hilfseinsatz nahe der umkämpften Stadt Mossul.

Kronen Zeitung, 23.03.2017
Flüchtlingsgeburt auf hoher See
Die kleine Mercy kam an Bord der Aquarius mit Hilfe des Teams von Ärzte ohne Grenzen zur Welt.

profil.at, 22.03.2017
Türkei-Abkommen: Die bittere Realität
EU-Politiker feiern das Flüchtlingsabkommen mit der Türkei als Wendepunkt in der sogenannten Flüchtlingskrise, zugleich stellen sie Europa als deren Opfer dar. Eine Tatsachenverdrehung. Die Situation der tatsächlich Betroffenen ist verheerend: Sie werden unwürdig untergebracht und noch stärker in die Hände von Schleppern gedrängt. Ein Gastkommentar von Mario Thaler, Geschäftsführer von Ärzte ohne Grenzen Österreich.

Puls4 News, 20.03.2017
EU will Flüchtlinge stoppen (zum Nachschauen in der Mediathek)
Ein EU-Libyen Deal soll die Migranten aufhalten. Florian Lems, Leiter der Kommunikationsabteilung von Ärzte ohne Grenzen, erklärt, was das für die Flüchtlinge bedeutet.

wienerzeitung.at, 20.03.2017
Der Ort, an dem die Hoffnung verloren geht
Kinderarzt Declan Barry ist mit Ärzte ohne Grenzen in Griechenland auf Einsatz. Im Gastkommentar beschreibt er die Lebensbedingungen im Flüchtlingslager Moria auf Lesbos, einem Sinnbild für die europäische Asylpolitik.

Forbes Austria, 16.03.2017
Europas Mauer
Während die Aufregung um die geplante Mauer zwischen den USA und Mexiko groß ist, hätte auch die EU an ihren Grenzen genug zu tun: Italien wird mit seinen Flüchtlingen völlig allein gelassen, ohne Organisationen wie Ärzte ohne Grenzen würde die Versorgung zusammenbrechen.

Kleine Zeitung, 15.03.2017
Flüchtlinge - Ärzte ohne Grenzen: EU-Libyen-Deal illusorisch
Vor einem Jahr brachten die EU und die Türkei den Flüchtlingspakt unter Dach und Fach. Mit einem 10-Punkte-Plan zu Libyen will die EU die seither gestiegene Migration über das Mittelmeer eindämmen. Dieser Plan ist nach Ansicht von Ärzte ohne Grenzen aber "illusorisch", wie Hernan del Valle, Leiter der Abteilung für humanitäre Angelegenheiten, im APA-Interview, erklärt.

Kurier, 08.03.2017
Asylwerber werden in Internierungslager gesteckt
Christopher Stokes, Geschäftsführer von Ärzte ohne Grenzen Holland, berichtet über Gewalt gegenüber Flüchtlingen an der Grenze zwischen Serbien und Ungarn.

Medical Tribune, 08.03.2017
"Ein Tropfen auf den heißen Stein"
Gynäkologin Antonia Rau über ihren Einsatz mit Ärzte ohne Grenzen in Jahun/Nigeria.

ORF, ZIB2, 07.03.2017
Ärzte ohne Grenzen-Spital in Amman (7 Tage online)
Nach Jahren des Krieges ist in Ländern wie Syrien, im Irak oder im Jemen die medizinische Versorgung schwer beeinträchtigt oder gar völlig zusammengebrochen. Für viele Kriegsverletzte ist deshalb ein Spital, das Ärzte Ohne Grenzen in der jordanischen Hauptstadt Amman betreibt, die letzte Hoffnung.

FM4, Reality Check, 06.03.2017
The situation facing refugees in Libya
Hernan del Valle, Leiter der Abteilung für humanitäre Angelegenheiten von Ärzte ohne Grenzen in Belgien, berichtet über die katastrophalen Zustände in den Internierungslagern für Flüchtlinge und Migranten in Libyen.

Die Presse, 03.03.2017
EU-Libyen-Deal unter Beschuss
Hernan del Valle, der Leiter für humanitäre Angelegenheiten von Ärzte ohne Grenzen in Amsterdam, kritisert die katastrophalen Bedingungen in libyschen Lagern. Es gibt systematischen Missbrauch und Misshandlungen.

woman.at, 03.03.2017
Power-Frauen zum Weltfrauentag
Video-Blog über Kader Karlidag, die als Pharmazeutin mit Ärzte ohne Grenzen ein Feldspital im Irak eingerichtet hat.

Profil, 27.02.2017
Mehr als ein Spiel
Fotos von misshandelnden Asylsuchenden wurden von Ärzte ohne Grenzen veröffentlicht.

Wiener Zeitung, 24.02.2017
Ständig auf der Flucht
Augenzeugenbericht der Ärztin Dr. Philippa Pett, die mit Ärzte ohne Grenzen auf Einsatz im Südsudan ist.

Madonna, 18.02.2017
Quo vadis, Europa?
Im Kampf gegen illegale Einwanderung setzt die EU auf Libyen und harte Abschottung. Warum dieses Vorgehen zu kritisieren ist, erläutert Margaretha Maleh, Präsidentin von "Ärzte ohne Grenzen" im Interview.

Kronen Zeitung Steiermark, 16.02.2017
Eine Grazer Expertin für neues Leben
Vier von 100.000 Frauen sterben in Österreich nach Schwangerschaft oder Geburt. Auf Haiti sind es 350 - fast 90 Mal so viele. Nina Egger berichtet von ihrem Einsatz als Hebamme mit Ärzte ohne Grenzen in Haiti.

FM4, Reality Check, 08.02.2017
MSF and the 'Emergency Gap' (Link 7 Tage zum Nachhören)
Interview mit Pete Buth, Autor des Berichts "Emergency gap: Insecurity - always an insurmountable obstacle?" von Ärzte ohne Grenzen über die Frage, wie humanitäre Hilfe in Konflikten effektiv ausgeführt werden kann bzw. wo die Mängel liegen.

ORF.at, 03.02.2017
Unterstützung für Libyen zugesagt
Ärzte ohne Grenzen übt schafte Kritik an der EU-Zusammenarbeit mit Libyen.

DiePresse.com, 03.02.2017
EU-Gipfel auf Malta einigt sich auf neue Migrationsstrategie
Ärzte ohne Grenzen kritisiert die Pläne einer engeren Kooperation der EU mit Libyen.

Tiroler Tageszeitung online, 03.02.2017
EU-Gipfel - Ärzte ohne Grenzen: „Libyen kein sicherer Ort“
Ärzte ohne Grenzen warnt vor den Plänen der EU, die Fluchtroute nach Italien in Kooperation mit den libyschen Behörden zu blockieren. Die Bedingungen für Geflüchtete in Libyen sind unmenschlich.

Wienerzeitung.at, 02.02.2017
"Eigentlich hat man die ganze Zeit große Angst"
Gastkommentar von Christopher McAleer, Logisiker mit Ärzte ohne Grenzen im Jemen.

ÄrzteWoche, 26.01.2017
Austria for Africa
Interivew mit Bernhard Kerschberger, der als Arzt in einem HIV-Projekt in Swasiland auf Einsatz ist.

Kronen Zeitung, 23.01.2017
Was geht uns Nigeria an, Frau Maleh?
Interview mit Margaretha Maleh, Präsidentin von Ärzte ohne Grenzen Österreich, über die Ernährungskrise in Borno, im Norden Nigerias, und den Angriff auf das Flüchtlingslager in Rann.

Kurier.at, 19.01.2017
Militärangriff in Nigeria: "Ich finde kaum Worte"
Augenzeugenbericht von Alfred Davies, Koordinator von Ärzte ohne Grenzen in Nordnigeria. Er war zur Zeit des Luftangriffs auf das Flüchtlingslager in Rann und in den Stunden danach mit der Erstversorgung der Verletzten beschäftigt.

Futurezone.at, 14.01.2017
Mapathon: Gemeinsam Karten in Krisengebieten verbessern
Bei einer "Mapping Party" haben 50 Freiwillige im Metalab Gebäude und Wohnflächen auf Karten in Krisengebieten eingetragen, um damit Ärzte ohne Grenzen zu unterstützen.

ORF.at, 10.01.2017
Flüchtlinge ohne Schutz vor Kälte
Laut Ärzte ohne Grenzen müssen in Griechenland mehr als 2.500 Menschen ohne Heizung und ohne heißes Wasser in Zelten leben.

Ö1 Mittagsjournal, 04.01.2017
Krieg im Jemen
ORF-Korrespondent Karim El-Gawhary hat sich mit einem holländischen Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen unterhalten, der gerade seinen Dienst in einer Frauen- und Kinderklinik in der umkämpfen jemenitischen Stadt Taiz tut. Ein Bericht über einen vergessenen Krieg.

DiePresse.com, 04.01.2017
Jemen: „Wir sehen in den Spitälern furchtbare Wunden“
Der Niederländer Ronald Kremer ist für Ärzte ohne Grenzen in einer Klinik in der jemenitischen Stadt Taiz im Einsatz. Der „Presse“ schildert der Arzt das unermessliche Leid der Zivilbevölkerung in dem weitgehend vergessenen Konflikt.

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