Medienspiegel 2019

Hier finden Sie eine Auswahl von Medienberichten im Zusammenhang mit der Arbeit von Ärzte ohne Grenzen.

orf.at, 19.03.2019
Über 600 Ebola-Tote in Demokratischer Republik Kongo
Im Osten der Demokratischen Republik Kongo ist die Zahl der Ebola-Toten auf mehr als 600 gestiegen. Seit August seien 603 Menschen gestorben, 314 seien geheilt geworden. Nach zwei Angriffen auf Ebola-Behandlungszentren setzte die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen Anfang des Monats ihre Arbeit in den Orten Katwa und Butembo aus.

kleinezeitung.at, 18.03.2019
Amnesty und MSF kritisieren EU-Türkei-Flüchtlingsdeal
Zum dritten Jahrestag des EU-Flüchtlingspakts mit der Türkei haben Amnesty International und Ärzte ohne Grenzen (MSF) die Behandlung der Flüchtlinge auf den griechischen Ägäis-Inseln scharf kritisiert.

Der Standard, 17.03.2019
Zentralafrikanische Republik: Zu wenige Opfer für das Rampenlicht
Seit 2012 eskaliert die Gewalt erneut. Nicht einmal UN-Blauhelme können die Menschen beschützen.

Kronen Zeitung, 16.03.2019
Hilfe von Ärzte ohne Grenzen: "Normalität ist dort relativ"
Krankenpfleger Roman Mayrhofer über seine Einsätze mit Ärzte ohne Grenzen im Südsudan und Jemen.

KronSeit 2012 eskaliert die Gewalt erneut. Nicht einmal UN-Blauhelme können die Menschen beschützen - derstandard.at/2000099620218/Zu-wenige-Opfer-fuer-das-globale-Rampenlicht

profil.at, 08.03.2019
Unsichere Schwangerschaftsabbrüche: "Eine vernachlässigte medizinische Krise"
Unsichere Schwangerschaftsabbrüche sind eine der häufigsten Todesursachen im Zusammenhang mit Schwangerschaft und Geburt. Medizinanthropologin Doris Burtscher forschte dazu für die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen im Kongo.

Ö1, 08.03.2019
Ärzte ohne Grenzen: Ebola-Strategie im Kongo versagt
Die derzeitige Strategie zur Bekämpfung des Ebola-Ausbruchs im Kongo hat nach Überzeugung der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen versagt. Zwei Behandlungszentren wurden überfallen, die Bevölkerung vertraut den Ärzten nicht. Will man die Krankheit in den Griff bekommen, muss man auf die Wünsche der Bevölkerung eingehen und darf nicht - wie jetzt – versuchen, Zwangsmaßnahmen durchzusetzen.

Die Presse, 07.03.2019
Eine Krise, über die niemand spricht
Jedes Jahr sterben weltweit 22.000 Frauen an den Folgen eines unsachgemäßen Schwangerschaftsabbruchs. Ein Kommentar von Laura Leyser, Geschäftsführerin von Ärzte ohne Grenzen Österreich.

Der Standard, 06.03.2019
Im Kongo gibt es Geld für Ebola-Projekte, nicht für Nahrung
2018 benötigten 13,1 Millionen Menschen Hilfe im Land – die Einsätze sind aber nicht einmal zur Hälfte finanziert.

orf.at, 28.02.2019
NGO: Großes Misstrauen erschwert Kampf gegen Ebola
Der Kampf gegen Ebola in der Demokratischen Republik Kongo wird Medizinerinnen und Medizinern zufolge durch Misstrauen in der Bevölkerung und Angriffe auf Kliniken deutlich erschwert. Ein Ebola-Behandlungszentrum in Katwa im Osten des Landes sei am Sonntag von Unbekannten attackiert und teilweise niedergebrannt worden, sagte heute der Notfallkoordinator von Ärzte ohne Grenzen in Katwa, Emmanuel Massart.

kronenzeitung.at, 28.02.2019
Zwei Ebola-Behandlungszentren im Kongo angezündet
Mitten in einer der größten Ebola-Epidemien, die in dem Land wütete, wurde bereits zum zweiten Mal binnen einer Woche ein Behandlungszentrum von Ärzte ohne Grenzen angegriffen.

vol.at, 20.02.2019
"Als Hebamme für Ärzte ohne Grenzen im Südsudan"
Fünf Jahre war Andrea Schwarz Hebamme am Krankenhaus Dornbirn, als es sie in die Welt hinaus zog. Sie berichtet über ihre Erfahrungen mit Ärzte ohne Grenzen.

News, 08.02.2019
"Man lernt zu schätzen, wie gut wir es haben"
Der oberösterreichische Internist Klaus Täuber ist 77 Jahre alt und der älteste Arzt ohne Grenzen Österreichs. Gerade ist er von einem mehrmonatigen Aufenthalt in Armenien zurückgekommen.

Die Presse, 01.02.2019
"Humanitäres Patt im Mittelmeer"
Der Fall Sea-Watch 3 offenbart, wie schwierig die Aufnahme, aber auch die Rückführung von Migranten geworden ist. Julien Raickman, Einsatzleiter von Ärzte ohne Grenzen in Misrata, warnt vor einer Rückführung nach Libyen.

orf.at, 28.01.2019
Van der Bellen gegen „Zurückschicken“
Die Migrationspolitik ist am Montag bei einem Wien-Besuch des libyschen Regierungschefs Fajis al-Sarradsch eines der Hauptthemen gewesen. Bundespräsident Alexander Van der Bellen übte ebenso wie Ärzte ohne Grenzen Kritik an den Zuständen in libyschen Internierungslagern.

meinbezirk.at, 22.01.2019
"Ich fand Lkw schon immer fesch"
Alexandra Schuster schmiss ihr Studium hin, um eine Lehre als Kfz-Mechanikerin zu machen. Aktuell sorgt sie im Südsudan dafür, dass Ärzte ohne Grenzen von A nach B kommen.

derstandard.at, 22.01.2019
Ebola, Schüsse und verbotene Nähe im Kongo
Mehr als 400 Menschen sind schon an dem Virus gestorben. Den Helfern machen Milizen zu schaffen – und kongolesische Rituale.

Mehr als 400 Menschen sind schon an dem Virus gestorben. Den Helfern machen Milizen zu schaffen – und kongolesische Rituale - derstandard.at/2000096745593/Ebola-Schuesse-und-verbotene-Naehe

kurier.at, 21.01.2019
Mehr als hundert Tote bei Bootsunglücken im Mittelmeer
Bootsunglücke mit vielen Toten: Libyen sieht sich mit schweren Vorwürfen konfrontiert – und wehrt sich.

Ö1 Mittagsjournal, 21.01.2019
Neue Flüchtlingstragödien im Mittelmeer
200 Menschen sind seit Jahresbeginn im Mittelmeer schon ertrunken, sagt die Organisation IOM. Nach einem Bootsunglück vor der libyschen Küste werden 117 Menschen vermisst. Die italienische Küstenwache konnte nur drei Menschen aus dem Wasser retten. Und die gefährlichen Überfahrten gehen weiter: gestern konnten 100 Menschen vor der libyschen Küste von einem libyschen Schiff gerettet werden. Marcus Bachmann, Berater für humanitäre Angelegenheiten von Ärzte ohne Grenzen, ist für einen Faktencheck live im Studio.

Heute Oberösterreich, 21.01.2019
Alexandra gibt Job in OÖ auf, um in Afrika zu helfen
Die 30-jährige Alexandra Schuster kündigte ihren Job als Mechanikerin in Leonding, um für Ärzte ohne Grenzen in den Südsudan zu gehen.

Tiroler Tageszeitung, 19.01.2019
Seenotretter als Sündenböcke: Ein Ausdruck der Hilflosigkeit
Die Flüchtlingskrise am Mittelmeer ist nicht gelöst. Zwar ist die Zahl der Toten gesunken, 2018 ertranken aber noch immer mehr als 2200 Menschen. Und in libyschen Lagern müssen Tausende weitervegetieren.

kleinezeitung.at, 16.01.2019
Flüchtlingsrat kritisiert "Kultur der Rechtswidrigkeit"
Der Europäische Flüchtlingsrat (ECRE) zieht eine düstere Bilanz über die letzten drei Jahre europäische Flüchtlingspolitik und ortet eine "Kultur der Rechtswidrigkeit".

pflege-professionell.at, 16.01.2019
50 Jahre Lassafieber: Ärzte ohne Grenzen fordert bei internationaler Konferenz in Abuja bessere Tests und mehr Forschung
Auf der ersten internationalen Konferenz zum Lassafieber ruft Ärzte ohne Grenzen zu besseren Tests von Patienten und Patientinnen und mehr Forschung auf. Auch 50 Jahre nach Entdeckung des Virus sterben in Westafrika jedes Jahr schätzungsweise mehr als 5.000 Menschen an der hämorrhagischen Fiebererkrankung. 300.000 Menschen infizieren sich nach Angaben des Nigeria Centre for Disease Control (NCDC) jährlich mit dem Virus.

sn.at, 16.01.2019
Tausende auf der Flucht nach Kämpfen im Nordosten Nigerias
Nach neuen Kämpfen zwischen Sicherheitskräften und der islamistischen Terrormiliz Boko Haram sind im Nordosten Nigerias Helfern zufolge Tausende Menschen auf der Flucht. Die Bewohner des teils zerstörten Ortes Rann im Bundesstaat Borno seien über die nahe Grenze nach Kamerun geflohen, erklärte die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) am Mittwoch.

Nach neuen Kämpfen zwischen Sicherheitskräften und der islamistischen Terrormiliz Boko Haram sind im Nordosten Nigerias Helfern zufolge Tausende Menschen auf der Flucht. Die Bewohner des teils zerstörten Ortes Rann im Bundesstaat Borno seien über die nahe Grenze nach Kamerun geflohen, erklärte die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) am Mittwoch.

Quelle: https://www.sn.at/politik/weltpolitik/tausende-auf-der-flucht-nach-kaemp... © Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH & Co KG 2019

Nach neuen Kämpfen zwischen Sicherheitskräften und der islamistischen Terrormiliz Boko Haram sind im Nordosten Nigerias Helfern zufolge Tausende Menschen auf der Flucht. Die Bewohner des teils zerstörten Ortes Rann im Bundesstaat Borno seien über die nahe Grenze nach Kamerun geflohen, erklärte die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) am Mittwoch.

Quelle: https://www.sn.at/politik/weltpolitik/tausende-auf-der-flucht-nach-kaemp... © Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH & Co KG 2019

tt.com, 11.01.2019
Ärzte ohne Grenzen kritisiert EU-Mittel für libysche Küstenwache
Seit mittlerweile fast genau zwei Jahren macht Ärzte ohne Grenzen (MSF) auf die verheerenden Umstände in libyschen Internierungslagern aufmerksam. Doch wenig hat sich bisher verändert. Die Lebensbedingungen für Migranten und Flüchtlinge seien „unmenschlich“, sagt Julien Raickman, Einsatzleiter von MSF in Libyen, im Gespräch mit der APA. Europäische Steuerzahler finanzierten das indirekt mit.

Kleine Zeitung, 10.01.21019
Görtschitztaler grenzenlos in Sierra Leone im Einsatz
Christian Bader aus Eberstein half für Ärzte ohne Grenzen in Sierra Leone. Armut ist allgegenwärtig, die Freundlichkeit auch.

Tiroler Tageszeitung, 06.01.2019
Ein Krieg, der vergessen wird
Der Jemen-Krieg interessiert den Westen wenig. Dabei ist das Ausmaß der humanitären Notlage im Jemen groß, berichtet Jana Brandt von Ärzte ohne Grenzen.

orf.at, 04.01.2019
NGOs fordern Lösung für Bootsflüchtlinge
18 Hilfsorganisationen, darunter Save the Children, Ärzte ohne Grenzen, Amnesty International Italien und mehrere katholische Verbände, haben in einem Schreiben an die italienische Regierung und an die EU-Mitgliedsstaaten appelliert, eine Lösung für die 49 Geflüchteten zu finden, die sich seit Tagen an Bord von NGO-Schiffen im Mittelmeer befinden.

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