Österreich muss #Menschbleiben


Fordern wir gemeinsam die Evakuierung von besonders Schutzbedürftigen aus den griechischen Geflüchtetenlagern nach Österreich

Es ist (allerhöchste) Zeit

Nach dem Brand in Moria entsteht ein neues Elendslager auf Lesbos. Doch nicht nur dort, sondern auch in den anderen Lagern auf den griechischen Inseln ist die Lage katastrophal. Österreich muss ein Zeichen setzen und besonders schutzbedürftige Menschen wie Kinder, Alte und Kranke evakuieren. Das fordern wir gemeinsam mit dir. Lasst uns Herz zeigen. Lasst uns #Menschbleiben.

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Warum soll Österreich Schutzbedürftige aufnehmen?

Österreich hat sowohl die Kapazitäten als auch die Kompetenzen, um Kinder, Alte und Kranke aufzunehmen.

Viele Österreicherinnen und Österreicher, darunter der Bundespräsident, wollen den Menschen in den Flüchtlingslagern helfen.

Auch Österreich unterliegt EU-rechtlichen Verpflichtungen, Menschen zu versorgen, die Hilfe brauchen.

Wie geht es den Menschen in den griechischen Geflüchtetenlagern?

  • Die Situation in den griechischen Lagern ist ein chronischer Notstand, der keinem Menschen zumutbar ist. Schutzsuchenden wird das Recht auf medizinische Hilfe systematisch verwehrt. Nun ist die Notlage akut: Zu lange wurde nichts unternommen, COVID-19 verschärft die Gefahrenlage zusätzlich.
  • Unsere Teams haben bereits vor dem Moria-Brand hunderte Patientinnen und Patienten auf Lesbos und anderen Inseln dokumentiert, die dringend medizinische Hilfe brauchen und vor Ort nicht versorgt werden können. Wir beobachten, dass Kinder wegen ihrer aussichtslosen Lage depressiv werden und sich selbst verletzen. Schwer traumatisierte Kriegsflüchtlinge werden retraumatisiert.
  • Das Lager Kara Tepe, in das die Menschen nach dem Brand in Moria gedrängt wurden, ist völlig ungeeignet als dauerhafte Lösung. Patientinnen und Patienten berichten unseren Teams von unzureichender Nahrungs- und Wasserversorgung, schlechten Sanitär- und Hygienebedingungen. Das Lager ist direkt beim Meer gebaut und dadurch der Witterung direkt ausgesetzt. Die Zelte sind nicht isoliert und zu nahe aneinandergebaut. Mehrere Familien teilen sich ein Zelt – vor dem Hintergrund von COVID-19 ist das unverantwortlich.
Photo eines Buben, der über einen Maschendrahtzaun schaut
Photo von Laura Leyser

„Die österreichische Bundesregierung trägt eine Mitverantwortung für die desaströsen Verhältnisse in Moria und anderen Hotspots entlang der Fluchtrouten und muss daher dringend auf EU-Ebene Solidarität zeigen.“


Laura Leyser
Geschäftsführerin | Ärzte ohne Grenzen

Was kann ich tun, um die Forderung von Ärzte ohne Grenzen zu unterstützen?

  • Sprich mit deinen Freundinnen und Freunden über die Lage der Menschen in den Geflüchtetenlagern in Griechenland, tauscht euch aus.
  • Schreib den zuständigen Regierungsmitgliedern Sebastian Kurz und Karl Nehammer ein E-Mail mit unseren Forderungen.
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  • Teil die Forderung in Social Media, nutz das vorübergehende Profilbild #Menschbleiben oder den gleichnamigen Kamera-Effekt auf Facebook.
  • Bleib auf dem Laufenden über die Lage der Geflüchteten in Griechenland – Abonniere unseren Newsletter, folge uns auf Facebook, Twitter oder Instagram.
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