Muawia erzählt aus Libyen

 

Muawia ist einer von geschätzten 650.000 Migrantinnen und Migranten, die momentan in Libyen leben. In dem Bürgerkriegsland können sie weder vor noch zurück:  Alle Landesgrenzen sind derzeit aufgrund von Reise- und Sicherheitsbeschränkungen geschlossen. Die Situation für viele: Unterbezahlte Gelegenheitsjobs, Leben auf engstem Wohnraum und der Wunsch nach einem besseren Leben. Tausende andere sind willkürlich in unmenschliche Internierungslager eingesperrt, ohne Hoffnung auf Entlassung. 

In Libyen leisten wir medizinische und psychologische Hilfe. In den vielen Gefangenenlagern, in denen unzählige Männer, Frauen und Kinder auf unbestimmte Zeit eingesperrt sind, behandeln wir dort wo dies möglich ist Erkrankte, bieten psychosoziale Unterstützung und verteilen Nahrungsergänzungsmittel und Hygiene-Kits. Während der Zeit des Lockdowns aufgrund von COVID-19 versorgten wir die Betroffenen auch mit notwendigen Lebensmitteln. Derzeit führen wir COVID-19-Schulungen in zahlreichen Krankenhäusern durch, um Präventionsmaßnahmen und Infektionskontrolle zu verbessern.   

Mehr zu unserer Arbeit in Libyen erfahren Sie hier.  

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