Maria Bartsch

Ärztin

Kurzprofil

Maria Bartsch hat ihre Ausbildung zur Allgemeinmedizinerin im Krankenhaus in Oberwart im Burgenland abgeschlossen. Danach was sie in der Abteilung für Interne Medizin im Krankenhaus Oberpullendorf tätig und hat in dieser Zeit auch ihr Diplom für Tropen- und Infektionskrankheiten in Hamburg absolviert. In ihrer Freizeit ist Maria für fast alles zu begeistern, wie sie selbst sagt – von guter Musik über Yoga bis zu sportlicher Aktivität.

Ihr erster Einsatz führte die Ärztin Ende 2014 nach Kamerun. Bei ihren nächsten Einsätzen freut sie sich schon auf neue, spannende Aufgaben.

Warum hast Du Dich für einen Einsatz mit Ärzte ohne Grenzen entschieden?

Als Ärztin kann ich durch meine Mitarbeit in den Projekten von Ärzte ohne Grenzen einen direkten Beitrag zur medizinischen Nothilfe leisten. Außerdem sind die Hilfseinsätze eine Möglichkeit, unzählige wertvolle Erfahrungen sammeln, sowohl in medizinischer wie auch menschlicher Hinsicht.

Was schätzt Du an Ärzte ohne Grenzen am meisten?

Die Professionalität, Menschlichkeit und die Leidenschaft, die in jedem Projekt der Organisation steckt und die man auch in jedem Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen wiederfindet.

Wenn Du an Dein schönstes Erlebnis auf Einsatz zurückdenkst, welches war das?

Fast unmöglich zu beantworten, weil es so viele gute Erlebnisse gab. Aber einer der schönsten Momente war, als ich realisierte, dass der kleine Patient, der während der Visite vor mir saß und fröhlich eine Banane aß, der gleiche Bub war, der einige Tage davor fast an Malaria verstorben wäre. Dass er sich durch die Behandlung und mit viel Glück so gut und schnell erholt hatte, grenzt für mich fast an ein Wunder.

Gibt es etwas, das Du zu jedem Einsatz mitnimmst?

Ohrstöpsel und Schokolade

Einsätze:

  • Sierra Leone, Jänner 2015 - März 2015
  • Kamerun, August 2014 - November 2014

Vervielfältigen