Syrien

Ärzte ohne Grenzen liefert medizinisches Material an den syrisch-arabischen Roten Halbmond

Wien, 10. September 2012. Während sich der Konflikt in Syrien dramatisch zuspitzt hat die medizinische Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen/Médecins Sans Frontières (MSF) humanitäre Hilfsgüter und medizinisches Material – einschließlich Chirurgie- und Erste-Hilfe-Sets – an den syrisch-arabischen Roten Halbmond in Damaskus geliefert.

Im Laufe dieses Jahres hat die Organisation bereits mehrere Tonnen medizinisches Material und Hilfsgüter an Feldspitäler und Kliniken in Homs, Idlib, Hama und Deraa entsandt.

Ärzte ohne Grenzen konnte vor kurzem im Norden Syriens eine Notfallklinik, in der lebensrettende Operationen durchgeführt werden, errichten. Dennoch ist die medizinische Hilfe, die Ärzte ohne Grenzen vor Ort leisten kann, angesichts des Bedarfs im ganzen Land unzureichend.

Ausweitung der Arbeitsgenehmigung notwendig

Ärzte ohne Grenzen wiederholt daher seine Forderung nach einer Arbeitsgenehmigung an weiteren Orten in Syrien. Die Organisation steht bereit, medizinisches Material und Chirurgie-Teams an jene Orte zu entsenden, die am meisten von Gewalt betroffen sind und ist entschlossen, unabhängig zu agieren und jedem, der Hilfe braucht, diese zukommen zu lassen.

In Amman in Jordanien behandelt Ärzte ohne Grenzen Patienten, die in Syrien verletzt wurden, in einem chirurgischen Krankenhaus. Außerdem leistet Ärzte ohne Grenzen syrischen Flüchtlingen im Libanon und im Irak medizinische Hilfe und betreut sie psychologisch.

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