Entführte Mitarbeiterinnen wieder frei

Madrid/Wien, am 19. Juli 2013. Montserrat Serra und Blanca Thiebaut, die beiden Mitarbeiterinnen von Ärzte ohne Grenzen/Médecins Sans Frontières (MSF), die gestern nach 21-monatiger Gefangenschaft in Somalia freigelassen wurden, werden heute aus Dschibuti kommend auf dem spanischen Flughafen Torrejón in Madrid ankommen. Die Hilfsorganisation ist extrem erleichtert über die Freilassung der beiden Kolleginnen, die am 13. Oktober 2011 in einem der Flüchtlingslager im kenianischen Dadaab entführt und in Somalia festgehalten worden waren. Ärzte ohne Grenzen wird Mone und Blanca sowie ihre Familien auch weiterhin unterstützen.

Mone und Blanca brauchen etwas Zeit, um sich an ihre Freiheit zu gewöhnen. Ärzte ohne Grenzen bittet deshalb Medien und die Öffentlichkeit die Privatsphäre der beiden Frauen und ihrer Familien zu respektieren.

„Einmal mehr verurteilt Ärzte ohne Grenzen den Angriff auf die beiden humanitären Helferinnen, die medizinische Hilfe für notleidende somalische Flüchtlinge leisteten, die vor Hunger und Krieg in ihrem Heimatland geflohen sind", erklärt Jose Antonio Bastos, der Präsident von Ärzte ohne Grenzen in Spanien.

Ärzte ohne Grenzen möchte sich bei allen für die Unterstützung und für Solidarität mit den Familien von Mone und Blanca bedanken. Die Hilfsorganisation ist auch dankbar für das Verständnis der Medien in Hinsicht auf die Sensibilität, über die Entführung zu kommunizieren, sowie für ihre Rücksichtnahme auf die Familien der beiden Kolleginnen. Wir bitten die Öffentlichkeit und die Medien jetzt, da unsere Kolleginnen frei sind, um dieselbe Rücksichtnahme.

 

Teilen

Vervielfältigen