Unsere Hilfe in Südafrika

Body Mapping as a mental health response to sexual violence
Melanie Wenger/Cosmos

<p><em>Bapong,&nbsp;</em><em>Südafrika</em><em>, 13.10.2017:&nbsp;</em>Kgomotso Care Centre im Distrikt Madibeng.</p>

Unsere Aktivitäten im Überblick:

  • 68.990 Patient*innen unter antiretroviraler Behandlung
  • 1.282 Neubehandlungen von Tuberkulose
  • 489 Behandlungen infolge sexueller Gewalt

Die Hilfe in Südafrika im Einzelnen:

Unsere Teams setzten 2019 das umfassende HIV/Tuberkulose-Projekt im Bezirk King Cetshwayo, Provinz KwaZulu-Natal, fort. Gleichzeitig ermutigten wir Patientinnen und Patienten im städtischen Armenviertel Khayelitsa, ihre Behandlung wiederaufzunehmen. In Khayelitsa und Eshowe boten wir insbesondere jungen Leuten eine präventive HIV-Behandlung an und entwickelten diverse HIV-Screening-Strategien, wie z. B. die Verteilung von mehr als 30.000 oralen Selbsttests

Wir unterstützten zudem zwei Studien, „TB PRACTEAL“ und „Stop-TB“, deren Ziel es ist, kürzere, weniger giftige und wirksamere Behandlungsregime für multiresistente Tuberkulose zu entwickeln.

2019 übergaben wir zwei unserer vier Kliniken, die wir im Platinminen-Gürtel eröffnet hatten, um Überlebenden sexueller Gewalt eine umfassende medizinische und psychische Behandlung zu ermöglichen. In Tshwane boten wir Migrantinnen, Geflüchteten und Asylsuchenden medizinische und psychologische Hilfe an, da sie kaum Zugang zum Gesundheitssystem hatten. Gleichzeitig setzten wir uns nachdrücklich dafür ein, dass überlebenswichtige Medikamente im Land erhältlich wurden. 

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 1986 Hilfe in Südafrika an.

Mai 2020

Quelle: International Activity Report 2019

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