Unsere Hilfe in Tansania

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1993

Beginn der Arbeit

248

Einsatz­kräfte

Ländervergleich Österreich & United Republic of Tanzania

AT
TZ
83.60
58.00

Lebenserwartung Frauen

in Jahren

Quelle: WHO, data.worldbank.org

AT
TZ
78.40
54.90

Lebenserwartung Männer

in Jahren

Quelle: WHO, data.worldbank.org

AT
TZ
4.00
56.70

Säuglingssterblichkeit

je 1000 Geburten

Quelle: WHO, data.worldbank.org

AT
TZ
4.90
0.00

Ärzte

je 1000 Einwohner

Quelle: WHO, data.worldbank.org

Tanzania_Nduta_November-2018
MSF/Pierre-Yves Bernard Instagram: @pyouaille
Nyarugusu, Tansania, 21.04.2017: World Malaria Day.

Unsere Aktivitäten im Überblick:

  • 319.100 ambulante Sprechstunden
  • 75.500 Malariabehandlungen
  • 19.900 Notaufnahmen 
  • 17.100 psychologische Einzelgespräche

Die Hilfe in Tansania im Einzelnen:

Die burundischen Flüchtlinge, die 2015 vor der Gewalt in ihrer Heimat geflohen waren, lebten 2019 in drei Lagern in der nordwestlichen Region Kigoma. Wir leisteten basis- und fachmedizinische Hilfe im größten Lager in Nduta. Unsere Teams betreuten dort ein Krankenhaus mit 150 Betten und vier Gesundheitsposten. Unser Angebot stand auch der lokalen Bevölkerung offen und umfasste die Mutter-Kind-Versorgung, Ernährungshilfe, Behandlung von Tuberkulose, HIV und chronischen Erkrankungen, Unterstützung für Überlebende sexueller Gewalt sowie psychologische Hilfe.

Da Malaria im Lager endemisch war, unternahmen wir auch vorbeugende Aktivitäten und Maßnahmen zur Ausrottung der Mücken. Zudem renovierten wir den Operationssaal des Bezirkskrankenhauses in Kibondo, um die Flüchtlinge auch in eine chirurgische Einrichtung überweisen zu können. Zusätzlich bekämpften wir den Ausbruch von Durchfall im Lager Nduta und unterstützten die Behörden bei einem Ausbruch von Cholera in Dar es-Salaam.

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 1993 Hilfe in Tansania an.

Mai 2020

Quelle: International Activity Report 2019

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