Wie wir helfen

Unabhängige medizinische Hilfe in Krisengebieten weltweit.

Ärzte ohne Grenzen leistet in Ländern medizinische Nothilfe, in denen die Gesundheitsversorgung zusammengebrochen ist oder Bevölkerungsgruppen unzureichend versorgt werden. Obwohl Ärzte ohne Grenzen vorrangig medizinisch arbeitet, sorgen wir auch für sauberes Trinkwasser, Unterkünfte, allgemeine Hilfsgüter oder Nahrung, wenn Menschen diese zum Überleben benötigen. Für Hilfseinsätze gibt es unterschiedliche Auslöser:

Naturkatastrophen

Ärzte ohne Grenzen kann nach Erdbeben, Überschwemmungen oder Stürmen innerhalb weniger Tage an jedem Ort der Welt einen Noteinsatz starten. Die Teams bieten medizinische Versorgung, bereiten Trinkwasser auf und helfen, die Grundbedürfnisse der Betroffenen zu sichern.

Konflikte und Flüchtlingskrisen

In Kriegsgebieten leistet Ärzte ohne Grenzen unparteiische humanitäre Hilfe für die Betroffenen. Die Teams bieten Kriegschirurgie an und sorgen dafür, dass Krankenhäuser im Kampfgebiet funktionsfähig bleiben. Bei Flüchtlingskrisen bietet die Organisation den Menschen medizinische Versorgung und übernimmt in Lagern oft die Wasserversorgung sowie den Bau von Latrinen.

Ernährungskrisen

Ärzte ohne Grenzen richtet Ernährungszentren und mobile Kliniken ein, um mangelernährte Kinder stationär oder ambulant zu behandeln. Die Teams geben den Kindern therapeutische Fertignahrung und behandeln Folgekrankheiten von Mangelernährung.

Epidemien

Beim Ausbruch von Epidemien (z.B. Cholera, Ebola, Meningitis) kann Ärzte ohne Grenzen rasch mit maßgeschneiderten  Hilfsprogrammen reagieren. In gefährdeten Gebieten werden Impfkampagnen durchgeführt, etwa gegen Masern. Beim Einsatz gegen HIV/Aids, Tuberkulose und Malaria hat Ärzte ohne Grenzen neue Behandlungsansätze entwickelt, die internationalen Vorbildcharakter haben.

Vernachlässigte Krankheiten

Leiden wie die Schlafkrankheit, Chagas oder Kala Azar (Viszerale Leishmaniose) betreffen vor allem arme Menschen. Da sich die Entwicklung wirksamer Medikamente für Hersteller nicht lohnt, sind diese Krankheiten schwer behandelbar. Ärzte ohne Grenzen betreibt Hilfsprogramme für die Betroffenen und setzt sich für mehr Forschung ein.

Fehlende medizinische Versorgung

In Gebieten, in denen keine ausreichende Gesundheitsversorgung vorhanden ist, betreibt Ärzte ohne Grenzen Krankenhäuser, Gesundheitszentren oder mobile Kliniken, um der Bevölkerung eine medizinische Grundversorgung zu bieten.

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