Wir bieten

Wir wurden als eine Freiwilligenorganisation gegründet und möchten das auch bleiben. Das Prinzip der Freiwilligkeit bedeutet für uns, dass Einsatzkräfte sich frei für einen Einsatz entscheiden und persönliches Engagement gegenüber Personen in Not zeigen, sowie Verantwortung übernehmen. Einsatzkräfte arbeiten nicht ehrenamtlich, sie bekommen einen Dienstvertrag und ein monatliches Gehalt. Es ist uns sehr wichtig, unseren Einsatzkräften ein Mindestpaket an Leistungen anzubieten.

Dienstvertrag und Versicherung

Sind Sie in Österreich wohnhaft, erhalten Sie für die Dauer Ihres Einsatzes einen befristeten österreichischen Dienstvertrag. Das heißt, Sie sind für die Zeit der Anstellung in Österreich sozialversichert. Zusätzlich schließen wir für Sie eine internationale Versicherung (Kranken-, Invaliden-, Reise-, Gepäck-, Unfall- und Rückholversicherung) ab, die Sie auch einige Wochen über die Einsatzdauer hinweg versichert. 

Achtung: Kosten für die Anreise nach Wien, z.B. zu Bewerbungsgesprächen, werden von Ärzte ohne Grenzen NICHT ersetzt!

Gehalt

Um laufende Kosten zu Hause decken zu können, erhalten Sie (mit einem österreichischen Arbeitsvertrag) derzeit 1478,75 € Bruttolohn/Monat in den ersten 12 Einsatzmonaten. Je nach Dauer der Mitarbeit und der übernommenen Verantwortung steigt Ihr Gehalt. Zudem übernimmt Ärzte ohne Grenzen die Bezahlung der Kosten für Reise, Aufenthalt, Unterbringung und Verpflegung während des Einsatzes.

Reisevorbereitung: Visa und Impfung

Bei den Reisevorbereitungen nehmen wir Ihnen den Großteil der administrativen Arbeit ab und organisieren Flugverbindungen und Visa. Zudem übernimmt die Organisation die Bezahlung von Visa- und relevanten Impfkosten für den Einsatz. Bevor Sie abreisen, werden Sie an einem Vorbereitungskurs teilnehmen. Die Kosten hierfür trägt auch Ärzte ohne Grenzen.

Erholung und Urlaub

Freizeit und Urlaub sind generell vorgesehen. Entsprechend des Arbeitspensums und der Sicherheitslage wird die Planung direkt im Projekt besprochen.

Psychologische Unterstützung

Jede Einsatzkraft, die in der Nothilfe arbeitet, ist erheblichen physischen und psychischen Belastungen ausgesetzt. Das MSF Austria PSN (Peer Support Network) wurde speziell dafür geschaffen, auf die Bedürfnisse der zurückkehrenden Einsatzkräfte einzugehen und ihnen vertraulich emotionale Unterstützung anbieten zu können. Das Netzwerk wird auch von Therapeuten und Therapeutinnen unterstützt, deren Aufgabe es ist, die Peers auszubilden und zu überwachen und – falls erforderlich – den zurückkehrenden Einsatzkräften professionelle Hilfe anzubieten.

Karriere und Zurückkehren

Wer sich längerfristig in der humanitären Hilfe engagieren will und sich für eine Karriere bei Ärzte ohne Grenzen interessiert hat unterschiedlichste Aufstiegschancen. Wir fördern Sie durch eine große Bandbreite an Weiterbildungsmöglickeiten, die von medizinischen Fachseminaren über Logistikkurse bis hin zu Managementfortbildungen reichen.

Die Rückkehr nach einem Projekteinsatz ist nicht immer leicht. Materiell unterstützen können wir Sie dabei leider nicht, aber sie finden bei uns immer ein offenes Ohr für Ihre positiven oder auch schwierigen Erlebnisse. Wir freuen uns außerdem, wenn Sie nach Ihrem Projekteinsatz als Mitglied bei Ärzte ohne Grenzen auch in Österreich aktiv sind. Zudem gibt es die Möglichkeit, sich bei diversen Informationsveranstaltungen zu engagieren und uns bei Trainings zu unterstützen.

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