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Spendenbilanz
Mit mehr als 12,5 Millionen Euro hat Ärzte ohne Grenzen Österreich im Jahr 2010 die Vorbereitung und Durchführung der weltweiten Hilfseinsätze unterstützt. Ein großer Teil davon wurde für Nothilfe nach dem Erdbeben und der Cholera in Haiti und nach den Überschwemmungen in Pakistan eingesetzt. Weitere Schwerpunkte der fnanziellen Hilfe waren der Tschad, Swasiland und Sudan. Mit 200.000 Euro aus dem Notfall-Fonds wurde der Einsatz gegen eine Masern- und Meningitis-Epidemie in Nigeria unterstützt.
Ermöglicht hat diese Einsätze das große Vertrauen vieler treuer, sowie zahlreicher neuer Spender: Insgesamt spendeten rund 260.000 private Personen und Firmen eine Gesamtsumme von rund 17,4 Millionen Euro. Dazu kommen andere Einnahmen von rund 34.000 Euro und Sachspenden im Wert von knapp 292.000 Euro. Öffentliche Zuwendungen seitens der Österreichischen Bundesregierung erhält Ärzte ohne Grenzen trotz intensiver Bemühungen seit 2006 keine mehr.
Herzlichen Dank an alle Spenderinnen und Spender für die großartige Unterstützung!
Selbstverpflichtung
Die internationale Selbstverpflichtung von Ärzte ohne Grenzen verlangt, dass mindestens 80 % aller Aufwendungen für die Hilfseinsätze ausgegeben werden. Dabei handelt es sich um Gelder, die direkt in die Hilfsgebiete zur Deckung der Kosten vor Ort geschickt werden und mit denen die Einsätze der freiwilligen Helfer vorbereitet werden. Außerdem handelt es sich um die Witnessing-Kosten, sowie um Kostenbeiträge für internationales Lobbying und medizinische Initiativen zugunsten der Einsatzländer von Ärzte ohne Grenzen.
Die restlichen, höchstens 20 % sind Aufwendungen, die für die Aktivitäten in Österreich verwendet werden. Dazu gehören Öffentlichkeitsarbeit, die Durchführung von Aktivitäten zur Information für Spender und Sponsoren, die Kosten für die Gewinnung neuer Spender sowie die Kosten für die Verwaltung des österreichischen Büros.
Um die finanzielle Unabhängigkeit der Organisation zu gewährleisten, hat sich Ärzte ohne Grenzen zum Ziel gesetzt, den Großteil seiner Erträge aus privaten Spenden zu erhalten. Nur so kann eine von Regierungen unabhängige Hilfe geleistet werden. Gerade bei komplexen humanitären Notlagen wie im Sudan, in der Demokratischen Republik Kongo oder in Somalia ist diese Unabhängigkeit besonders wichtig.
Spender-Service
0800 246 292 (gebührenfrei)
Mo-Do: 9-12.30 und 13-17 Uhr
Fr: 9-12.30 und 13-15 Uhr
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Spendenkonten
Raiffeisen
Kontonummer: 518.548
BLZ: 32.000
IBAN: AT97 32000 00000518548
SWIFT: RLNWATWW
PSK
Kontonummer: 930.40.950
BLZ: 60.000
IBAN: AT62 60000 00093040950
SWIFT: OPSKATWW
Spendenabsetzbarkeit
Spenden an Ärzte ohne Grenzen sind rückwirkend ab 1. Jänner 2009 von der Steuer absetzbar!
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