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Laborpersonal
Tuberkulose - Malaria - HIV/AIDS - Schlafkrankheit: das sind nur einige der sogenannten "vernachlässigten" Krankheiten, zu deren Bekämpfung sehr oft biomedizinische AnalytikerInnen (vormals MTA) in die Projekte von Ärzte ohne Grenzen entsendet werden.
Nur ein funktionierendes Labor, das verlässliche Ergebnisse liefert, kann als Basis für Diagnosen und damit für erfolgreiche Behandlungsstrategien dienen. Das zu gewährleisten, ist Aufgabe der biomedizinischen AnalytikerInnen sind bei ihren Einsätzen vor allem mit dem Aufbau und der Verbesserung von Laboreinrichtungen und Qualitätskontrollen betraut und zwar sowohl in lokalen Gesundheitsstationen als auch in Spitälern.
Häufig kommen biomedizinische AnalytikerInnen auch bei der Durchführung von Feldstudien (z.B. Malaria-Resistenz) zum Einsatz. Wie bei den meisten Einsätzen von Ärzte ohne Grenzen steht auch hier die Aus- und Weiterbildung von einheimischem Laborpersonal im Vordergrund wie z.B. bei Tuberkuloseprogrammen, bei welchen das lokale Personal in der Implementierung der DOTS-Behandlungsmethode geschult wird.
Spezielle Anforderungen:
- diplomierte(r) biomedizinische(r) AnalytikerIn und zwei Jahre Labor-Praxis nach Erlangung des Diploms
- empfohlen: Kenntnisse in Tropenmedizin oder TBC, AIDS/HIV, Parasitologie
- mindestens sechs bis neun Monate Zeit für einen Einsatz
- Sprachkentnisse Französisch von Vorteil
Video-Interview
Petra Haderer, Laborspezialistin bei Ärzte ohne Grenzen, berichtet von der labortechnischen Arbeit in den Hilfsprogrammen von Ärzte ohne Grenzen:
Informationsplattform für Weiterbildung in den Bereichen Medizin, Public Health und Humanitäre Hilfe mit Onlinedatenbank für Kurse, Lehrgänge, Kongresse, Konferenzen, empfohlene Journale und Webseiten:
www.goinginternational.eu/de/


