Tuesday, 22. May 2012 | 20:40 CEST

Huddur, Somalia, 01.02.2007: Ein Mitarbeiter der Kala-Azar Station von Ärzte ohne Grenzen im Gesundheitszentrum von Huddur bereitet Sodium Stibogluconat-Injektionen vor, eine Behandlung, die in den 1930er-Jahren entwickelt wurde.Foto: Henrik Glette

Leishmaniose / Kala Azar

Leishmaniose ist eine parasitäre Erkrankung, die durch ein kleines Insekt (Sandmücke Phlebotomus) übertragen wird und die sich in einem einfachen Befall der Haut äussern kann, aber auch in einem schweren Befall mehrerer Organe (bezeichnet als 'Kala Azar').

Die Erkrankung ist endemisch in vielen Ländern Afrikas, in Südeuropa, im Nahen Osten, in Asien und in Lateinamerika. Derzeit gibt es weltweit schätzungsweise 12 Millionen infizierte Personen. Leishmaniose breitet sich weiter aus, vor allem wegen der Ausbreitung von Aids - diese beiden Krankheiten verstärken sich gegenseitig.

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