21.07.2026
Unser Einsatzkräfte sind weltweit unterwegs, um zu helfen. Wie Hilfe auch in entlegenen Regionen gelangt, lesen Sie im Magazin einsatz.

Patient:innen nehmen oft weite Wege auf sich, um Hilfe zu bekommen. Unsere Teams bringen medizinische Versorgung auch in abgelegene Gebiete: Sei es mit Autos, Motorrädern, Booten oder sogar zu Fuß. Sie ermöglichen dort mobile Kliniken, wo es kaum Gesundheitsversorgung gibt – um Leben zu retten.

Erfahren Sie in unserem Magazin einsatz mehr über Hilfe, die unterwegs ist.

Responding to the devastating flooding in Aceh: Challenges of mud and health recovery
Ivan Sinaga/MSF

Magazin einsatz bestellen

Unterwegs trotz Schlamm und Sturm

Ich bin Patrick Njok und arbeite als Fahrer für Ärzte ohne Grenzen. Hier in Cross River im südlichen Nigeria sind viele Gemeinden sehr abgelegen. Wir helfen mit Gesundheitseinrichtungen. Wenn Patient:innen eine Notbehandlung brauchen, fahre ich sie ins Krankenhaus.

Die größte Herausforderung ist die Regenzeit: Der Sturzregen kann jederzeit einsetzen. 

Dann gibt es Stürme, die Bäume umwerfen. Diese blockieren dann plötzlich die Straßen. Das kann eine Fahrt ins Krankenhaus erheblich verzögern.

Von Mai bis Oktober regnet es sehr stark. Dann werden die Straßen schlammig und rutschig. Selbst unsere Geländewagen bleiben manchmal stecken. Die Räder drehen durch, aber das Fahrzeug bewegt sich keinen Zentimeter. Daher haben wir alle Autos mit einer elektrischen Seilwinde ausgestattet, damit die Fahrer:innen sich selbst befreien können. 

In dieser Gegend gibt es auch viele alte Holzbrücken, die in schlechtem Zustand sind. Manchmal müssen Passagiere sicherheitshalber aussteigen und zu Fuß über die Brücke gehen – so wird auch das Fahrzeug leichter.

Umso wichtiger ist es, dass wir den Menschen medizinische Grundversorgung und Schwangerschaftsvorsorge bieten, und Krankheiten wie Malaria behandeln. Und im Notfall bringe ich unseren Patient:innen – so schnell es geht – ins Krankenhaus. Dafür bin ich unterwegs bei Regen und Sonnenschein. Denn jeder Mensch verdient medizinische Hilfe, wenn er sie braucht.“ 

Blog

Virtuell unterwegs

Magazin-Download