Landkarten sind ein wichtiges Werkzeug, wenn es darum geht, Menschen in Katastrophenregionen medizinisch zu versorgen. Sie zeigen, wo Betroffene leben und wie man zu ihnen gelangt. 

Leider ist sind viele Einsatzgebiete von Ärzte ohne Grenzen schlecht oder gar nicht kartographiert. Das zu ändern, ist die Aufgabe unserer Geoinformations-Expert:innen. Auf Basis von Satellitenbildern verbessern sie bestehende Landkarten oder erstellen neue. Unterstützt werden sie dabei von freiwilligen Helfer:innen.

Sie wollen mitmachen?

Um Ärzte ohne Grenzen beim Kartographieren von Einsatzgebieten zu helfen, ist kein Vorwissen nötig. Alles, was Sie brauchen, sind entweder ein Smartphone oder ein Laptop mit Maus - und natürlich ein bisschen Zeit. 

Kartographieren mit dem Handy

Mit unserer App “MapSwipe” swipen Sie sich durch Satellitenbilder einer bestimmten Region und tippen auf den Bildschirm, wenn Sie Siedlungen, Häuser, Straßen und Flüsse etc. entdecken. Auf Basis dieser Informationen erstellen unsere Expert:innen anschließend Landkarten, mit denen unsere Einsatzteams vor Ort arbeiten können.

"MapSwipe" wurde gemeinsam mit "Missing Maps" entwickelt. Hier finden Sie mehr Infos über dieses Projekt.

Kartographieren bei einer Mapping Party

Gemeinsam mit dem Roten Kreuz organisiert Ärzte ohne Grenzen regelmäßig sogenannte “Mapathons”. Bei diesen „Mapping-Partys“ helfen Freiwillige dabei, Dörfer, Straßen und andere geografische Details auf Satellitenaufnahmen abgelegener Krisengebiete einzuzeichnen.

Das Beste daran: Jeder kann mitmachen! Mitzubringen ist lediglich ein eigener Laptop (inkl. Maus) und ein wenig Zeit. Hier finden Sie die nächsten Termine:

Mit einer Spende Landkarten finanzieren

Eine Spende an Ärzte ohne Grenzen kann auch dabei helfen, neues Kartenmaterial zu erstellen bzw. bestehendes zu verbessern. Mit 170 Euro ermöglichen Sie zum Beispiel den Kauf eines Satellitenbilds von ca. 25 Quadratkilometern, das als Grundlage für eine Landkarte dienen kann.